Autor eines Buches über Alleinerziehende

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Die Carignanoise Geneviève Breton stellte am 27. April in der Buchhandlung Larico in Chambly ihr Buch vor Solo, Entscheidung für die Solo-Elternschaft.

Am 22. November 2021 unterzog sich Geneviève Breton einer künstlichen Befruchtung, um alleinerziehend zu werden. Sie zieht jetzt ohne Lebenspartnerin Raphaëlle groß, die im kommenden August zwei Jahre alt wird.

Die gerade dreißigjährige Geneviève Breton erkannte, dass ihr der Status einer Mutter wichtiger war als der einer Ehefrau. „Ein Leben ohne Kinder war für mich unvorstellbar“, sagt Frau Breton.

„Ein Leben ohne Kinder war für mich undenkbar. » – Geneviève Breton

Nach ernsthafter Überlegung und viel Recherche traf sie die völlig bewusste und verantwortungsvolle Entscheidung, alleinerziehende Mutter zu werden. Sie leitete daher einen mehrstufigen Prozess ein. Als sie mit dem Prozess begann, wurde ihr klar, dass es nur wenige Informationsquellen gab. „Ich habe festgestellt, dass es in Quebec daran mangelt“, bemerkte sie auf ihrer Reise.

Die Carignanoise wollte ihre Reise und die Werkzeuge, die sie sich dabei angeeignet hatte, enthüllen. Die Autorin teilt ihre ersten Gedanken bis zum Ende des ersten Lebensjahres ihrer Tochter und führt die Leser auf verschiedene Ressourcen hin.

Vom Herausgeber angesprochen

Geneviève Breton hat in sozialen Netzwerken ihren Ansatz als zukünftige alleinerziehende Mutter dokumentiert. So wurde sie von Éditions Trécarré, einer Unterabteilung des Verlags Groupe Librex, angesprochen und das Projekt, das Buch zu schreiben, war geboren. „Ich finde es wichtig, darüber zu sprechen, um diese Entscheidung zu normalisieren und zu informieren. Es gibt immer noch viele Mütter Solo die trauern, während sie diese Entscheidung treffen“, sagt die Frau, die mit ihrer Arbeit die unterschiedlichen unkonventionellen Familienmodelle demokratisieren möchte. Ein Dutzend Monate, nachdem sie den Vertrag mit ihrem Verlag unterzeichnet hatte, brachte sie fieberhaft und ungläubig das Projekt ins Leben.

Akt des Mutes

Geneviève Breton hört das Wort „Mut“, das mit dem Alleinerziehendenprojekt in Verbindung gebracht wird. Sie sieht das anders. „Die Leute betrachten die alleinerziehende Erziehung als einen Akt des Mutes, aber für mich ist es genau das Gegenteil. Es wäre verrückt gewesen, das Risiko einzugehen, niemals Mutter zu werden. »

Die Frau sieht den Tag, an dem das Leben als alleinerziehende Mutter kein Randmodell der Gesellschaft mehr sein wird. Auf ihren zahlreichen Plattformen entmystifiziert sie die Situation. „Ich hoffe, Tabus zu brechen“, schließt Frau Breton, die zahlreiche positive Botschaften von Menschen aller Art erhält.

  • Im November 2021 unterzog sich Geneviève Breton einer künstlichen Befruchtung, um alleinerziehend zu werden.


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