Das Buch einer Julievilloise, das auch ein Schrei der Revolte ist …

Das Buch einer Julievilloise, das auch ein Schrei der Revolte ist …
Das Buch einer Julievilloise, das auch ein Schrei der Revolte ist …
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Die in Julieville lebende Diane Daniel verspürt seit langem den Wunsch, ihre lebenslange Leidenschaft für die Geschichte der Frauen Quebecs zu Papier zu bringen. Kürzlich hat sie die Initiative ergriffen und ihren historischen Roman „Secrets de convent“ geschrieben, ein Werk, das die Wendungen der kirchlichen Kontrolle in Quebec, insbesondere über Frauen, aufdeckt.

„Dieses Buch ist das Ergebnis von 10 Jahren Forschung. Das sind völlig reale Tatsachen“, gestand sie und betonte in ihrem bei Éditions de l’Apothéose veröffentlichten Roman den missbräuchlichen Druck der katholischen Kirche, der das Leben der Frauen und Familien kontrollierte.

Durch Murielles herzzerreißende Reise lädt La Julievilloise den Leser ein, über den Machtmissbrauch und die destruktive Rolle nachzudenken, die die Kirche bei Frauen und Familien gespielt hat. Die Autorin erklärte, dass Murielles Mutter bei der Geburt ihrer Tochter starb und sie sich in sehr jungen Jahren in einem von Nonnen geführten Kloster wiederfand. An diesen Orten entdeckt sie ein Universum voller Zwänge und Geheimnisse, in dem der Einfluss religiöser Macht allgegenwärtig ist.

Im Alter von 17 Jahren klopfte die Liebe an ihre Tür, doch tragische Ereignisse schickten sie zurück zu den Nonnen. In einem Entbindungsheim wird sie schließlich mit den Machenschaften und dem Druck der Kirche gegenüber jungen Frauen konfrontiert, die gezwungen sind, ihr Kind im Stich zu lassen.

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