die Tugenden der Geduld

die Tugenden der Geduld
die Tugenden der Geduld
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REZENSION – In einem zarten Roman analysiert die Autorin die zweideutigen Gefühle, die eine Schwester für ihren Bruder empfinden kann.

Suzuko Niré ist fast 16 Jahre alt. Sie ist ein Teenager wie jeder andere in ihrem Alter. Ihr Vater ist Filialleiter eines Pharmaunternehmens, ihre Mutter ist Keramikerin und ihr Bruder ist Automobilingenieur. Es ist Mitte Oktober. Als das Maiglöckchen verblasst und die Blätter rot werden, muss Suzuko entscheiden, was sie an der Universität studieren möchte. Die Geschichte ist banal, außer dass Suzuko in ihren 27-jährigen Bruder Tôru verliebt ist. Zumindest von ihrer Cousine, denn Suzukos leibliche Mutter starb kurz nach der Geburt und der Vater heiratete die Schwester des Verstorbenen. Schwester, die bereits einen Sohn hatte: Tôru.

In Japan erlaubt das Gesetz die Ehe zwischen Cousins ​​und Cousinen. Fakt ist, dass Tôru nichts über Suzukos Gefühle weiß. Und der Teenager ist nicht sehr gesprächig. Aber alles sollte sich bald ändern; Tôru, der in einem Ingenieurbüro in Nagoya gearbeitet hat, muss am Ende der Woche nach Hause zurückkehren. Und Suzuko plant endlich, ihm ihre Liebe zu gestehen. Wir sind also nur noch ein paar Tage von der Ankunft von Tôru entfernt …

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