Kino. Mit „Drive-Away Dolls“ eine „radikal neue“ Welle lesbischer Filme

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Am Ende des romantischen Thrillers von Rose Glass Liebe liegt blutendliefern sich die beiden Protagonistinnen Lou (Kristen Stewart) und Jackie (Katy M. O’Brian) auf einem Tennisplatz einen heftigen Streit. “Ich wünschte ich hätte dich nie getroffen!” schreit Jackie, während sie Kugeln abfeuert in der Luft. Zwei Minuten später umarmen sie sich. „Was ist mein Problem?“ Sie fragt. “Absolut gar nichts”, Lou flüstert seiner mörderischen Freundin ins Ohr, ihr Gesicht umrahmt von ihrem glänzenden Haar, eine Lederjacke über beiden Schultern.

Aus lesbischer Sicht ist diese Szene vom reinsten Stil überhaupt „Deichlager“.

In Liebe liegt blutend [qui n’a pas encore de date de sortie en France], der sapphische Blick ist allgegenwärtig. In der Zigarette, die an Kristen Stewarts Mund hängt, als sie für ihren Geliebten ein Ei zerbricht. In zerrissenen Hemden, alten Turnschuhen und angespannten Muskeln. Um es mit den Worten von Jackie zu sagen, die fragt, nachdem sie Lou nur einmal gesehen hat: „Ich dachte, ich könnte vielleicht ein oder zwei Nächte hier schlafen?“

Queere Charaktere im Mittelpunkt

Es ist ein Film, der den Eindruck erweckt, er sei für queere Menschen gemacht und nicht nur für sie. In einer Szene blättert Lou durch Macho-Schlampen von Pat Califia, eine Sammlung [inédit en français] erotische Kurzgeschichten aus dem Jahr 1988. Das erste, was sie rettet, als sie aus ihrem Zuhause flieht, ist ihre Katze. Sogar Steroidinjektionen scheinen eine seltsame Dimension zu haben; Es ist der Akt der Transformation des Körpers, eine Missachtung klarer Konventionen.

Doch der Film von Rose Glass kam nicht aus dem Nichts. In den letzten ein bis zwei Jahren hat der sapphische Blick das Kino auf völlig und radikal neue Weise durchdrungen. Lassen Sie uns zitieren Vertreibe Puppenlesbisches Roadmovie, das ins Absurde, Reale abdriftet

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Daisy Jones

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Der Wächter (London)

Unabhängigkeit und Qualität zeichnen diesen 1821 gegründeten Titel aus, der einige der angesehensten Kolumnisten des Landes in seinen Reihen zählt. Der Wächter ist die Referenzzeitschrift für Intelligenz, Lehrer und Gewerkschafter. Er ist Mitte-Links-orientiert, pro-europäisch und steht der konservativen Regierung sehr kritisch gegenüber.

Im Gegensatz zu anderen führenden britischen Tageszeitungen hat sich die Zeitung für eine frei zugängliche Website entschieden, die sie mit ihrer Sonntagsausgabe teilt. Der Beobachter. Die beiden Pressetitel stellten 2018 auf das Tabloid-Format um. Diese Entscheidung war Teil einer Kostensenkungslogik Der Wächter hatte zwanzig Jahre lang ununterbrochen Geld verloren. Eine profitable Strategie: Im Mai 2019 gab Redaktionsleiterin Katharine Viner bekannt, dass die Zeitung erstmals seit 1998 profitabel sei.

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