Hyperfaking: Eine Hollywood-Agentur will das Image von Schauspielern vor KI schützen

Hyperfaking: Eine Hollywood-Agentur will das Image von Schauspielern vor KI schützen
Hyperfaking: Eine Hollywood-Agentur will das Image von Schauspielern vor KI schützen
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Eine Hollywood-Talentagentur möchte die erste sein, die die Bilder ihrer Künstler vor synthetischen Medien schützt, die durch künstliche Intelligenz (KI) generiert werden.

Die Creative Artists Agency (CAA), eine der größten Agenturen der Branche, gab am vergangenen Dienstag eine Partnerschaft mit dem Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI) Veritone bekannt, um ein System zum Schutz des geistigen Eigentums und des Images ihrer Kunden zu schaffen, so die amerikanische Medienzeitschrift Deadline Am vergangenen Dienstag.

Die Agentur hätte daher „theCAAvault“ geschaffen, einen virtuellen Safe, der darauf abzielt, geistiges Eigentum zu speichern, das mit dem Namen, dem Bild und dem Abbild aller CAA-Talente verknüpft ist; Schauspieler, Komiker, Regisseure, aber auch Sportler und Musiker.

Zu diesen geschützten Daten würden Körperscans und Sprachaufzeichnungen gehören, die für die Herstellung von Hyperfakes oder synthetischen Medien notwendig seien, gaben die amerikanischen Medien an.

Um diesen Tresor zu entwickeln, wird die Agentur mit ihren Studios zusammenarbeiten, in denen Schauspieler ihre Körper, Gesichter, Bewegungen und Stimmen mithilfe von Scan-Technologie aufzeichnen, um KI-Klone zu erstellen.

Identitätsdiebstahl

Die Ankündigung erfolgt inmitten einer Welle von KI-generierten Promi-Fälschungen, die oft ohne deren Zustimmung erstellt werden.

Einer von ihnen, der amerikanische Schauspieler Tom Hanks und CAA-Kunde, wurde vor sieben Monaten Opfer eines KI-Betrugs, als ein Unternehmen angeblich ein von der KI erstelltes Video von ihm ohne dessen Genehmigung zur Werbung für eine Zahnversicherung nutzte.

Die Klone zum Einsatz bringen

Der Plan von CAA fand jedoch bei einer Präsentation im vergangenen April auf der Fortune Brainstorm-Konferenz für künstliche Intelligenz keine einhellige Unterstützung, als der führende Stratege des Unternehmens Berichten zufolge angab, die gleiche Schutztechnologie sogar für die Integration seiner Kunden in Filme oder Werbung nutzen zu wollen nach ihrem Tod.

„Ich denke, dass diese Art von Erfahrungen und Möglichkeiten, Fans auch künftige Generationen zu erreichen, eine große Chance sind“, sagte Alexandra Shannon damals.

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