Ein Jahrhundert panafrikanischer figurativer Malerei im Kunstmuseum Basel

Ein Jahrhundert panafrikanischer figurativer Malerei im Kunstmuseum Basel
Ein Jahrhundert panafrikanischer figurativer Malerei im Kunstmuseum Basel
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Keystone-SDA

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23. Mai 2024 – 14:24 Uhr

(Keystone-ATS) Vom 25. Mai bis 27. Oktober präsentiert das Kunstmuseum Basel ein Jahrhundert panafrikanischer figurativer Malerei. Gezeigt werden mehr als 150 Werke von 120 Künstlern.

Die meisten Werke der Ausstellung „When We See Us“ seien noch nie in der Schweiz präsentiert worden, teilte das Kunstmuseum Basel am Donnerstag mit. Sie stehen stellvertretend für „ein neues Selbstverständnis und eine neue Selbstbestimmung schwarzer Künstler nach Jahrhunderten der Vorherrschaft des weißen Künstlerkantons“.

Dies ist eine Wiederaufnahme einer Ausstellung, die von November 2022 bis September 2023 im Zeitz Museum of Contemporary Art of Africa (MOCAA) in Kapstadt (Südafrika) gezeigt wurde. Die Werke sind in sechs Kapitel gegliedert: „Triumph und Emanzipation“, „Sinnlichkeit“, „Spiritualität“, „Alltag“, „Freude und Heiterkeit“ und „Ruhe“.

Der Titel der Ausstellung ist von der Netflix-Miniserie „When They See Us“ inspiriert, die sich mit der Art und Weise befasst, wie Weiße junge Schwarze als potenzielle Kriminelle wahrnehmen. Durch die Ersetzung von „Sie“ durch „Wir“ vollziehe die Ausstellung einen Perspektivwechsel und biete so den Künstlern einen Raum, zu zeigen, wie sie ihre Situation sehen, erklärt das Kunstmuseum.

Die Ausstellung zeigt Klangstationen, die vom Musiker Neo Muyanga entworfen wurden. Konzerte, Workshops und Seminare werden in einem eigens dafür eingerichteten Raum im Erdgeschoss des Museums organisiert.

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