Der Schauspieler wird während seines Prozesses wegen „unbeabsichtigter Verletzungen“ verurteilt

Der Schauspieler wird während seines Prozesses wegen „unbeabsichtigter Verletzungen“ verurteilt
Der Schauspieler wird während seines Prozesses wegen „unbeabsichtigter Verletzungen“ verurteilt
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Neue Wendung in der Pierre Palmade-Affäre, mehr als ein Jahr nach dem schweren Unfall, den er unter Drogeneinfluss in Seine-et-Marne verursachte. Der Untersuchungsrichter entließ den Künstler an diesem Montag, dem 27. Mai 2024, wegen „unbeabsichtigter Verletzungen, die zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit von mehr als und weniger als drei Monaten führten“, schrieb Staatsanwalt Jean-Michel Bourlès in einer Pressemitteilung, ohne die Aussagen der Anklage zu wiederholen Anträge zugunsten eines Prozesses wegen „Mord und unfreiwilliger Körperverletzung“. Pierre Palmade drohen vierzehn Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 200.000 Euro.

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Der rechtliche Status des Fötus stand im Mittelpunkt einer juristischen Debatte

Nachdem er jahrzehntelang unter Drogenproblemen gelitten hatte, hatte Pierre Palmade gerade drei Tage lang Drogen konsumiert, ohne zu schlafen, als er sich mit zwei Passagieren ans Steuer setzte, um einkaufen zu gehen. Am 10. Februar 2023 kollidierte er auf einer Departementsstraße in Seine-et-Marne mit einem vorausfahrenden Fahrzeug. Neben dem Schauspieler wurden bei dem Unfall drei Schwerverletzte verletzt: ein 38-jähriger Mann, sein 6-jähriger Sohn und seine 27-jährige Schwägerin, die ihr sechs Monate altes Weibchen verlor Fötus in der Gebärmutter nach der Kollision. auf das sie gewartet hat.

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Das Baby wog 1,09 kg „unbestreitbar lebensfähig“ vor dem Unfall, wie aus einem medizinischen Gutachten der Gerichte hervorgeht. Wäre die Qualifizierung der „fahrlässigen Tötung“ beibehalten worden, wäre das Verfahren Gegenstand einer heiklen juristischen Debatte gewesen. Nach ständiger Rechtsprechung des Kassationsgerichtshofs, der über ähnliche Fälle von Verkehrsunfällen entschieden hat, existiert ein Kind, das nicht geboren wurde, nicht als Person. Ein Fötus hat daher keine rechtliche Existenz und sein Tod kann daher für den beteiligten Autofahrer keine unfreiwillige Tötung darstellen. Grund dafür, dass die strafrechtliche Qualifikation bei der Verweisung zur Verhandlung nur auf unfreiwillige Verletzungen reduziert wurde.

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