Wer ist Jacqueline Harpman, diese belgische Autorin, die auf der Google-Homepage vorgestellt wird?

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Jacqueline Harpman wurde am 5. Juli 1929 in der Brüsseler Gemeinde Etterbeek geboren und verbrachte einen Teil ihrer Kindheit in Casablanca, Marokko, bevor ihre Familie 1945 nach Belgien zurückkehrte. Sie studierte französische Literatur und träumte davon, Ärztin zu werden. Aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung musste sie ihr Studium jedoch abbrechen.

Jacqueline Harpman entschloss sich um 1954, eine Karriere als Autorin einzuschlagen. Nachdem sie sich vier Jahre lang dem Schreiben gewidmet hatte, veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Love and Acacia“. 1959 gewann sein zweiter Roman „Brève Arcadie“ den renommierten Rossel-Preis. Anschließend veröffentlichte sie 1960 „The Appearance of Spirits“ und 1966 „The Good Savages“, bevor sie eine fast 20-jährige literarische Pause einlegte. Während dieser Zeit entschied sie sich für eine Ausbildung in Psychologie an der ULB und widmete sich dann der Psychoanalyse.

Jacqueline Harpman kehrte 1987 mit „La Mémoire Trouble“ zum Schreiben zurück. In den 90er Jahren schrieb sie acht Bücher, darunter 1995 ihren Roman „I Who Didn’t Know Men“, aber auch „Orlanda“ aus dem Jahr 1996, das mit dem Medici-Preis ausgezeichnet wurde. Sie schrieb in den 2000er Jahren etwa fünfzehn Jahre alt. 2003 erhielt sie den Espiègle (FWB-Literaturpreis) für Prosa für „The Dormition of Lovers“.

Die Schriftstellerin und Psychoanalytikerin starb am 24. Mai 2012. Sie gab mehreren Straßen in der Region Brüssel und einer der Bibliotheken in Molenbeek-Saint-Jean ihren Namen.

Google hat dieses Doodle zu Ehren der Brüsseler Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Jacqueline Harpman veröffentlicht. ©Google

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