Mineralwässer: Ermittlungen wegen Täuschung gegen Nestlé Waters

Mineralwässer: Ermittlungen wegen Täuschung gegen Nestlé Waters
Mineralwässer: Ermittlungen wegen Täuschung gegen Nestlé Waters
-

Die Staatsanwaltschaft von Epinal hat ein Ermittlungsverfahren wegen Täuschung eingeleitet Nestle Watersder verdächtigt wird, illegale Behandlungen zur Reinigung seines Mineralwassers eingesetzt zu haben, erfuhren wir am Mittwoch von der Staatsanwaltschaft.

Die Einleitung dieser Untersuchung zu einem unbestimmten Datum erfolgt nach einem Bericht der Regionalen Gesundheitsbehörde (ARS), sagte Staatsanwalt Frédéric Nahon gegenüber AFP und bestätigte damit Informationen der Medien „Le Monde“ und Radio France. Die Untersuchungen wurden dem nationalen Ermittlungsdienst der DGCCRF übertragen und „sind noch im Gange, insbesondere um festzustellen, ob die Bezeichnung „natürliches“ Mineralwasser irreführend ist oder nicht“, führte der Richter weiter aus.

Damit Wasser als „natürliches Mineral“ oder „Quelle“ gilt, dürfen gemäß den Vorschriften keine Desinfektionsgeräte verwendet werden. In Auszügen aus einem Bericht der Generalinspektion für soziale Angelegenheiten (Igas), der von Radio France und „Le Monde“ veröffentlicht wurde, heißt es, dass „30 % der französischen Marken nicht konforme Behandlungen verwenden, um weiterhin Wasser zu verkaufen, das ursprünglich nicht zum Verzehr geeignet war.“

Igas wurde 2021 mit einer „Mission zur Inspektion von natürlichen Mineralwasser- und Quellwasser-Verpackungsanlagen“ in Frankreich betraut, nachdem der weltweit führende Mineralwasserhersteller Nestlé Waters (Perrier, Vittel, Hépar, Contrex) gegenüber den Behörden „nicht- konforme Behandlungspraktiken an (seinen) Produktionsstandorten“, wie etwa ultraviolettes Licht und Aktivkohlefilter, bestätigte eine Regierungsquelle gegenüber AFP am Dienstag. Die ARS hatte auf der Grundlage von Artikel 40 Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet, nachdem sie vom weltweit führenden Mineralwasserunternehmen über diese Praxis informiert worden war.

Nach Angaben der regionalen Tageszeitung „Vosges Matin“ wurde das Ermittlungsverfahren im Januar 2023 von der Staatsanwaltschaft Epinal eröffnet. Die Untersuchung von Le Monde und Radio France richtet sich auch gegen die Alma-Gruppe, die in Frankreich rund dreißig Marken Wasser in Flaschen herstellt, darunter Cristaline, Saint-Yorre und Vichy Célestins.

-

PREV Exail Technologies: Exail Technologies gewinnt internationale Ausschreibung über 28 Millionen Euro im Nahen Osten – 31. Januar 2024 um 17:50 Uhr
NEXT Im Jahr 2023 wurden 14,5 Millionen Touristen verzeichnet, ein Wachstum von 34 % im Vergleich zu 2022