Bolloré plant den Bau einer Gigafabrik, möglicherweise im Grand Est

Bolloré plant den Bau einer Gigafabrik, möglicherweise im Grand Est
Bolloré plant den Bau einer Gigafabrik, möglicherweise im Grand Est
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Die Gruppe von Vincent Bolloré treibt ihr Projekt zur Demokratisierung von Elektroautos voran. Seine E-Mobilitäts-Tochter Blue Solutions plant den Bau einer riesigen Batteriefabrik, die dort entstehen könnte „ein Logistikknotenpunkt zwischen Frankreich und Deutschland“sagte ein Sprecher am Dienstag gegenüber AFP und bestätigte damit Informationen der Tageszeitung Die Echos. Der Standort ist noch nicht bestätigt.

In dieser „Gigafactory“ werden Festkörperbatterien hergestellt. Diese neue Batteriegeneration ist effizienter und leichter als Lithium-Ionen-Batterien und gilt als „Gral“ der Elektrofahrzeuge. Denn sie würden ein schnelleres Laden und die Öffnung der Elektrizität für die breite Öffentlichkeit ermöglichen. Im Jahr 2027 will Blue Solutions seine vierte Batteriegeneration vorstellen. Und die Megafabrik könnte bereits im Jahr 2030 das Licht der Welt erblicken, „wenn die Voraussetzungen erfüllt sind“, erklärt der Sprecher.

Elektroautos: Bolloré will weltweit führend im Bau von Feststoffbatterien werden

Denn dafür müsse das Unternehmen den Umzug vom Labor in die Fabrik schaffen, was „immer noch eine Herausforderung“ sei, so die stellvertretender Generaldirektor der Bolloré-Gruppe, Fabricio Protti, interviewt im Jahr 2022 in Die Echos. Nach Angaben der Tageszeitung würde das Projekt eine Investition von rund 2,2 Milliarden Euro bedeuten. Bis 2030 sollen in der Fabrik 1.500 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Im Norden Frankreichs gibt es bereits vier Batteriefabrikprojekte, darunter das der Automotive Cells Company (ACC), das im Frühjahr 2023 in Pas-de-Calais eingeweiht wurde Die EchosIm März 2023 unterzeichnete Blue Solutions eine Co-Entwicklungspartnerschaft mit BMW, die den geplanten Standort erklären soll.

Eine Reise voller Misserfolge für Bolloré und die Elektrizität

Seit 2022 hat sich Bolloré zum Ziel gesetzt, ein führender Anbieter von Festkörperbatterien zu werden. Doch die Karriere des Milliardärs im Elektrizitätssektor brachte einige Enttäuschungen mit sich. Das Unternehmen wurde nach der schrittweisen Aufgabe der verschiedenen Carsharing-Programme (Autolib in Paris, BlueLy in Lyon, BlueCub in Bordeaux) durch den Verkauf des Londoner Netzwerks Source London (1.600 Ladepunkte) an Total im September 2020 geschwächt durch die Kündigung des BlueLib-Vertrags im Oktober 2020 durch die Metropole Lille. Die Elektrobusse (Bluebus) stellten nach zwei Bränden im Jahr 2022 den Verkehr in Paris ein und feierten gerade ein Comeback.

(Mit AFP)

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