Drogen zu kriminalisieren: Das sei unnatürlich, sagt Professor

Drogen zu kriminalisieren: Das sei unnatürlich, sagt Professor
Drogen zu kriminalisieren: Das sei unnatürlich, sagt Professor
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Da die Provinz La Belle derzeit von der Opioidkrise heimgesucht wird, befassen sich immer mehr Spezialisten mit dem Phänomen. Für Jean-Sébastien Fallu, Professor an der School of Psychoeducation der Universität Montreal, ist die Beobachtung klar: Das Problem wird teilweise durch die Kriminalisierung des Konsums verursacht.

Konsum „ist ein Symptom einer Gesellschaft, die nicht einfach ist“, sagte der Experte.

Jean-Sébastien Fallu bekräftigte, dass Konsum für Anthropologen ein völlig normales menschliches Verhalten sei. Er verglich es mit Sex oder Glücksspiel und glaubt auch, dass es letztlich „die menschliche Natur ist, mit der man klarkommen muss“.

Ebenso sei die Kriminalisierung von Drogen seiner Meinung nach unnatürlich.

„Wir haben eine Kriminalisierung, die nicht funktioniert und die Situation verschlimmert“, sagte er.

Der Experte erinnerte daran, dass selbst die UN der Meinung seien, dass eine Prohibition automatisch mit der Entwicklung neuer, schädlicherer Drogen einhergehe. Er argumentierte daher, dass dem Staat eine größere Rolle bei der Aufsicht über die Nutzer zukommt.

„Konsum wird es immer geben. Es gibt sogar Tiere, die Drogen konsumieren“, betonte Jean-Sébastien Fallu.

Der Spezialist verglich Drogen mit Prostitution und erinnerte daran, dass einige Konsumenten auf gesunde Weise konsumieren. Er kam zu dem Schluss, dass die Lösung einfach ist: Es ist mehr Überwachung erforderlich, und dies führt automatisch zu einer Verringerung des Schadens.

„Die Frage ist, wie organisieren wir das? Sollten wir das der organisierten Kriminalität überlassen?

Eine Frage, die laut . eine Überlegung wert sein könnte.

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