Presse: Credit Suisse könnte in Südkorea mit einer Geldstrafe belegt werden

Presse: Credit Suisse könnte in Südkorea mit einer Geldstrafe belegt werden
Presse: Credit Suisse könnte in Südkorea mit einer Geldstrafe belegt werden
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Zürich (awp) – Credit Suisse könnte in Südkorea im Zusammenhang mit einem illegalen Leerverkaufsfall mit einer Geldstrafe belegt werden. Mehreren Presseartikeln zufolge informierte die Finanzmarktaufsicht des Landes Financial Supervisory Service (FSS) die Zweitbank, eine Tochtergesellschaft der Schweizer Nummer eins UBS, über eine mögliche diesbezügliche Sanktion von 50 % Milliarden Won (33 Millionen Schweizer Franken).

Die Credit Suisse gehöre zu den zehn internationalen Unternehmen, gegen die eine Gesamtstrafe von 100 Milliarden Won verhängt werde, berichteten mehrere Nachrichtenagenturen am Donnerstag unter Berufung auf einen Artikel in der südkoreanischen Tageszeitung Chosun Ilbo. Die Sanktion muss noch von mehreren FSS-Gremien bestätigt werden.

UBS wollte sich zu dieser Information nicht äußern.

In Südkorea untersuchen Behörden seit mehreren Monaten die Leerverkaufspraktiken internationaler Banken. Nach Angaben der Agentur Bloomberg wurden BNP Paribas und HSBC bereits im Dezember für solche Transaktionen sanktioniert. Leerverkäufe, also der Verkauf von Wertpapieren ohne vorherige Aufnahme von Wertpapieren, sind in dem ostasiatischen Land verboten.

tp/ra/vj

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