Nach dem Tod eines Teenagers auf einem Roller im Baskenland hat Lidl erneut Berufung eingelegt

Nach dem Tod eines Teenagers auf einem Roller im Baskenland hat Lidl erneut Berufung eingelegt
Nach dem Tod eines Teenagers auf einem Roller im Baskenland hat Lidl erneut Berufung eingelegt
-
L’

Das Berufungsverfahren gegen die Marke Lidl wurde an diesem Donnerstag, dem 2. Mai, in Pau erneut angefochten. Ihr wird vorgeworfen, am 8. Mai 2021 in Urrugne Wodka an zwei Teenager verkauft zu haben. Der 16-jährige Kilian starb wenige Stunden später bei einem Rollerunfall. Er prallte gegen einen Laternenpfahl, nachdem er von seinem Freund angefahren worden war.

Dieses letzte…

L’

Das Berufungsverfahren gegen die Marke Lidl wurde an diesem Donnerstag, dem 2. Mai, in Pau erneut angefochten. Ihr wird vorgeworfen, am 8. Mai 2021 in Urrugne Wodka an zwei Teenager verkauft zu haben. Der 16-jährige Kilian starb wenige Stunden später bei einem Rollerunfall. Er prallte gegen einen Laternenpfahl, nachdem er von seinem Freund angefahren worden war.

Letzterer, bereits wegen Totschlags verurteilt, hatte einen Blutspiegel von 0,81 g/l und wurde positiv auf Cannabis getestet. Kilians Wert lag bei 0,56 g/l Blut. In erster Instanz wurde die Discountmarke in Bayonne mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro belegt. Eine Premiere in Frankreich. An diesem Dienstag verlangte die Staatsanwaltschaft eine Bestätigung des Urteils. Der Richter soll seine Entscheidung am 4. Juli treffen.

Korrekte Anzeige

Am Tag des Vorfalls wurde, wie bei jedem Alkoholverkauf, eine Warnung an der Kasse angezeigt. Auf die Aufforderung, das Alter der Kunden zu überprüfen, hätte die Kassiererin dies ignoriert. Er sagte den Ermittlern, dass er weder an den Moment noch an die beiden jungen Menschen eine Erinnerung habe.

Für Lidl-Anwältin Me Sandrine de Lazzari gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Wodka tatsächlich im Laden gekauft wurde oder dass die Jugendlichen nicht in Begleitung eines Erwachsenen waren. Die Aufsteller, die uns an das Verkaufsverbot an Minderjährige erinnern, waren im Laden gut angebracht. „Lidl hatte bereits eine sehr umfangreiche Grundschulung mit regelmäßigen Erinnerungen durchgeführt. Alle befragten Kassierer wiesen darauf hin, dass alles erledigt sei. Das Verfahren konnte nicht verstärkt werden, es war bereits am Höhepunkt“, sagt Herr de Lazzari.

Die Bürgerparteien sind skeptisch. „Einige Mitarbeiter sprechen von Tablet-Schulungen. Ein sehr einfaches E-Learning, bei dem die Altersverifizierung nur eine Zeile darstellt. Andere erwähnen ein mündliches Training in einer Viertelstunde“, erwidert Me François de Castro, der Anwalt des Vereins France Addictions.

Den Wodka könne man nirgendwo anders kaufen, sagt Me Antoine Tugas. „Diese Marke ist eine traurige Exklusivität der Marke. » Der Rat von Coralie Larroquet, Kilians Mutter, besteht darin, keinen Schadensersatz zu fordern. „Seine Trauer muss mit der Sanktionierung eines Verstoßes einhergehen. Sie kann nicht davon ausgehen, dass Lidl kein Verschulden begangen hat. » Me Tugas geht noch weiter. „Minderjährige konnten völlig ungestraft und mit erschreckender Leichtigkeit Alkohol bei Lidl kaufen. Es ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit. »

-

PREV Ist es sinnvoll, Ihre Immobilie zu verkaufen, um den Sirenen vorübergehender Chancen nachzugeben?
NEXT Die Casino-Gruppe, die sich in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten befand, verkaufte 121 Geschäfte an Auchan, Les Mousquetaires und Carrefour