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Die Generation Z ist nicht fauler

Die Generation Z ist nicht fauler
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Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren sind, treten nach und nach in den Arbeitsmarkt . den 1,45 Millionen Menschen der Generation Z sind etwa zwei Drittel bereits im erwerbsfähigen Alter. Sie lösen nach und nach die Babyboomer (1946 bis 1964) ab, berichtet die „SonntagsZeitung“ in einem großen Vergleich der sozioökonomischen Situation der letzten drei Generationen (Z, Millenials und Babyboomer).

Im Gegensatz zu den Millennials (der vorherigen Generation) profitieren die Jüngsten vom steigenden Gehaltsniveau und dem zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Das Wachstum der Jugendlöhne hat sich im letzten Jahrzehnt beschleunigt. Das zeigt jedenfalls die Erhebung zur Gehaltsstruktur des Statistischen Bundesamtes (IOFS): +14 % bei den Bruttogehältern der unter 20-Jährigen, +8 % bei den 20- bis 29-Jährigen, weniger als 5 % bei den Älteren 30 und älter.

Das Durchschnittseinkommen der Generation Z liegt sogar deutlich über dem früherer Generationen. Das mittlere jährliche Vollzeiteinkommen (nach Inflationsanpassung) ist für die Generation Z etwa 30 % höher als für die Millennials (1981 bis 1996) und fast 40 % höher als für die Babyboomer.

Auch die von der „SonntagsZeitung“ erhobenen Daten belegen nicht, dass junge Menschen „faul und unmotiviert“ sind, wie wir es oft hören. Ihre starke Präferenz für Teilzeitarbeit entspricht auch einer Anpassung an die aktuell günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt (gerahmt lesen).

Bessere Ausbildung, aber Opfer von Praktika

Junge Menschen sind heute deutlich besser ausgebildet, ihr Einstieg in den Arbeitsmarkt gestaltet sich jedoch immer schwieriger. Der Anteil derjenigen, die mit einem befristeten Arbeitsvertrag beginnen – die „Generation Praktikum“ – steigt von Generation zu Generation. Im Alter von 20 Jahren hatten 17 % der Generation X nur eine befristete Anstellung. Bei der Generation Z sind es 29 %. Zudem gibt es immer weniger Stellen für nicht ausreichend Qualifizierte.

Immobilien für junge Leute zu teuer

Ein höheres Einkommen als Ihre Eltern und Großeltern zu haben, bedeutet nicht, dass Sie ohne weiteres Eigentümer Ihres Eigenheims werden. Da die Immobilienpreise in den letzten zwanzig Jahren stärker gestiegen sind als die Löhne, bleibt dies für die Mehrheit der jungen Menschen ein Traum, schreibt die „SonntagsZeitung“. Laut UBS können 15 % der Haushalte noch eine durchschnittliche Immobilie erwerben. Vor 20 Jahren war dies bei rund 60 % der Haushalte der Fall.

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