Das Digital Trust Label wird weiterentwickelt und umfasst nun auch die für GenAI spezifischen Risiken

Das Digital Trust Label wird weiterentwickelt und umfasst nun auch die für GenAI spezifischen Risiken
Das Digital Trust Label wird weiterentwickelt und umfasst nun auch die für GenAI spezifischen Risiken
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Die Swiss Digital Initiative überarbeitet den Kriterienkatalog für ihr Digital-Trust-Label und passt es nun an die Herausforderungen der generativen KI an.

Die Stiftung Swiss Digital Initiative (SDI) gibt die Veröffentlichung einer neuen Version des Kriterienkatalogs für das Digital Trust Label, ihr digitales Vertrauenslabel, bekannt.

Mit dieser Aktualisierung des Kriterienkatalogs sei das Label nun bereit für KI, erklärt Doris Leuthard, Präsidentin des SDI-Stiftungsrats, und fügt hinzu, dass diese Überarbeitung „die aktuelle Lücke zwischen der wachsenden Nachfrage nach KI und der Entwicklung der Vorschriften schließt.“ Ziel sei es auch, das Vertrauen der Nutzer insbesondere bei der Umsetzung generativer KI (GenAI) zu stärken, heißt es in der SDI-Mitteilung.

Aufbauend auf den bewährten DTL-Kriterien zielen die neuen Standards auf die spezifischen Herausforderungen von KI und GenAI ab. Die vom Expertengremium des Labels überprüften und geänderten Kriterien umfassen Transparenz, Risikomanagement, Minderung algorithmischer Verzerrungen und ethische Überlegungen im Zusammenhang mit den Lerndaten, die KI-Modelle speisen.

Konkret heißt es im Kriterienkatalog: „Der Dienstleister muss die Grenzen von KI-Systemen klar kommunizieren und sicherstellen, dass Nutzer sich der Kontexte bewusst sind, in denen KI möglicherweise unzuverlässig ist.“ Darüber hinaus müssen Serviceschnittstellen manipulative Techniken („Dark Patterns“) und jegliche Tendenz zur Anthropomorphie ausschließen. Darüber hinaus „muss der Dienst im Falle der Verwendung von KI-basierten Algorithmen und insbesondere automatisierten Entscheidungsalgorithmen oder Algorithmen zur Inhaltsgenerierung spezifische Mechanismen zur Bewertung ihrer Robustheit, ihrer Belastbarkeit und ihrer Präzision bereitstellen.“ Auf der Website des SDI ist der vollständige Kriterienkatalog veröffentlicht.

Zu den Organisationen, die bereits DTL für digitale Dienste erhalten haben, gehören Cisco, Credit Exchange, Julius Bär, ​​Kudelski IoT, OneLog, PeopleWeek, Swisscom, Swiss Post, Swiss Re, Tresorit UNICEF und Wefox.

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