Ausgezeichneter Jahrgang für die Waadtländer Weinkeller 2024

Ausgezeichneter Jahrgang für die Waadtländer Weinkeller 2024
Ausgezeichneter Jahrgang für die Waadtländer Weinkeller 2024
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Die landwirtschaftliche Vertriebsgenossenschaft Fenaco verzeichnete im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang. Die Berner Gruppe, zu der insbesondere die Einzelhändler Volg und Landi gehören, weist auf eine schwierige Marktsituation mit sinkender Nachfrage bei stark steigenden Kosten hin.

Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,54 Milliarden Franken, verglichen mit 8,06 Milliarden im Jahr 2022. Neben den Kosten musste es sich „der Volatilität der Rohstoffmärkte, einem regnerischen Frühling für die Landi-Filialen sowie unter- durchschnittliche Ernten“, erklärt sie.

Fenaco spricht von einer „Rückkehr zur Normalität“ und betont, dass diese Zahl dennoch die zweithöchste sei, die jemals seit ihrer Gründung vor 30 Jahren erreicht wurde. Während die Preise in den Geschäftsbereichen Agrar und Energie zu Umsatzrückgängen führten, erlebten die Bereiche Lebensmittelindustrie und Einzelhandel „erfreuliche Entwicklungen“, so die Genossenschaft.

Der Bereich Building Solutions, zu dem insbesondere Netze mit Photovoltaik gehören, wuchs um mehr als 30 %.

Auch das Betriebsergebnis (Ebit) litt aus Kostengründen und belief sich auf 107 Millionen Franken gegenüber 138,4 Millionen im Vorjahr.

Aufgrund einer insgesamt stabilen Situation hat sich die Eigenkapitalquote deutlich auf 63,1 % (59,5 % im Jahr 2022) erhöht und liegt damit erstmals über der Zielmarke von 60 %.

Im Jahr 2023, dem Jahr ihres 30-jährigen Bestehens, konnte Fenaco 37,1 Millionen Franken (gegenüber 35,9 Millionen im Jahr 2022) an Landi und ihre Mitglieder, die Schweizer Bauern, umverteilen. Dieser Betrag, der rund einem Drittel des Betriebsgewinns entspricht, stelle einen historischen Rekord dar, betont die Genossenschaft.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet sie mit einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres, weist jedoch darauf hin, dass hinsichtlich der Kosten „die Lage weiterhin angespannt bleiben“ könne. Ebit und Unternehmensgewinn könnten sich ihrer Meinung nach im Vergleich zu 2023 leicht verbessern.

Dieser Artikel wurde automatisch veröffentlicht. Quellen: ats/awp

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