Eni handelt einen Kredit in Höhe von 210 Millionen US-Dollar aus, um seine Biokraftstoffproduktion zu stärken

Eni handelt einen Kredit in Höhe von 210 Millionen US-Dollar aus, um seine Biokraftstoffproduktion zu stärken
Eni handelt einen Kredit in Höhe von 210 Millionen US-Dollar aus, um seine Biokraftstoffproduktion zu stärken
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(Agence Ecofin) – Die Aussichten für den Biokraftstoffmarkt sind vielversprechend, da in den kommenden Jahren in mehreren Ländern ein Nachfragewachstum erwartet wird. Diese Prognosen ermutigen die in der Branche tätigen Unternehmen, mehr zu investieren, um ihre Produktionskapazität zu erhöhen.

In Kenia dürfte der italienische Ölkonzern Eni bald einen Kredit in Höhe von 210 Millionen US-Dollar erhalten, um die Entwicklung seiner Biokraftstoffproduktionsaktivitäten im Land zu finanzieren. Die Ankündigung erfolgte in einer Pressemitteilung vom 17. Mai.

Der angekündigte Betrag wird zu 60 % (135 Millionen US-Dollar) von der International Finance Corporation (IFC) bereitgestellt, während der Rest vom italienischen Klimafonds mobilisiert wird.

Im Einzelnen wird diese finanzielle Unterstützung ENI dabei helfen, die Produktion von Ölsaaten für die Herstellung von Biokraftstoffen zu steigern und seine Verarbeitungskapazität durch den Bau neuer Fabriken zu stärken.

Die Ölsaatenproduktion soll von 44.000 Tonnen auf 500.000 Tonnen pro Jahr steigen. Im Rahmen dieser Ambitionen planen wir, die Zahl der Landwirte in unserem lokalen Versorgungsnetzwerk in den nächsten fünf Jahren auf 200.000 Menschen zu erhöhen“, sagte Claudio Descalzi, CEO von Eni.

Im weiteren Sinne soll diese Initiative es dem italienischen Konzern ermöglichen, sich besser auf dem boomenden Biokraftstoffmarkt zu positionieren. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wird der Biokraftstoffverbrauch bis 2028 um 20 % pro Jahr steigen, angetrieben durch Maßnahmen wie das Ziel der EU, bis 2030 einen Anteil von 14 % an Biokraftstoffen zu erreichen.

In Kenia verfügt Eni seit 2022 über eine Anlage zur Gewinnung von Pflanzenöl zur Herstellung von Biokraftstoffen mit einer Verarbeitungskapazität von 15.000 Tonnen Ölsaaten pro Jahr mit Sitz in Wote im Makueni County. Zu den wichtigsten verarbeiteten Nutzpflanzen gehören Rizinus, Croton und Baumwollsamen.

Stéphanas Assoclé

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