Mehreren Herstellern, darunter auch BMW, wird vorgeworfen, verbotene chinesische Produkte in ihre Fahrzeuge zu integrieren

Mehreren Herstellern, darunter auch BMW, wird vorgeworfen, verbotene chinesische Produkte in ihre Fahrzeuge zu integrieren
Mehreren Herstellern, darunter auch BMW, wird vorgeworfen, verbotene chinesische Produkte in ihre Fahrzeuge zu integrieren
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Dem Bericht zufolge verwendeten diese Unternehmen Teile von Lieferanten aus der Region Xinjiang in China, wo die muslimische Minderheit der Uiguren erbärmlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt ist. Diese Maßnahmen würden gegen das U.S. Uyghur Forced Labour Act (UFLPA) verstoßen, das im Dezember 2021 fast einstimmig verabschiedet wurde und darauf abzielt, die Einfuhr von Produkten im Zusammenhang mit solchen Praktiken zu begrenzen. Nach der Verabschiedung dieses Gesetzes wurde eine Liste mit rund hundert Unternehmen erstellt, in der insbesondere das chinesische Unternehmen Sichuan Jingweida Technology Group (JWD) erwähnt wird, das mit Herstellern wie BMW zusammenarbeitet.

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Besonders schwerwiegend sind die Vorwürfe gegen Letzteres, das mehr als 8.000 Fahrzeuge importiert haben soll, darunter beliebte Modelle wie den Mini Cooper, obwohl dem Bericht die fragwürdige Herkunft der verwendeten Teile bekannt war.

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„Die internen Kontrollen dieser Unternehmen reichen offensichtlich nicht aus, um solche Verstöße zu verhindern“, sagte der Vorsitzende des Finanzausschusses des Senats, Ron Wyden, und betonte die Bedeutung dieses Falles für den internationalen Handel und die ethischen Beziehungen. Diese Vorwürfe könnten tatsächlich zu Änderungen in den Importpraktiken und der Handelspolitik führen, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Dies dürfte den Gesetzgeber dazu veranlassen, strengere Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass in den Lieferketten grundlegende Menschenrechte geachtet werden.

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Die beteiligten Unternehmen haben noch nicht offiziell reagiert, die Auswirkungen auf ihr Image und ihre Glaubwürdigkeit könnten jedoch ebenfalls erheblich sein. Verbraucher, die sich immer stärker der sozialen Verantwortung bewusst sind und höhere Ansprüche stellen, könnten ihre Loyalität gegenüber den betreffenden Marken überdenken.

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