Im ersten Quartal weniger Büroflächen verfügbar

Im ersten Quartal weniger Büroflächen verfügbar
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Keystone-SDA

Dieser Inhalt wurde veröffentlicht am

22. Mai 2024 – 12:38

(Keystone-ATS) Die verfügbaren Büroflächen in der gesamten Schweiz gingen in den ersten drei Monaten des Jahres zurück. Dieser Rückgang, der erste seit 2022, ist insbesondere auf die Verlangsamung des Neubaus in den Randgebieten der Großstädte zurückzuführen.

Innerhalb eines Jahres stieg die Verfügbarkeitsrate von Büroflächen von 4,2 % auf 4,0 % und erreichte 1,95 Mio. m2, teilte die Zürcher Immobilienberatungsgruppe CBRE am Mittwoch in einer Medienmitteilung mit. Dies ist der erste Rückgang seit Ende 2022, als die Verfügbarkeitsrate (3,3 %) den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren erreichte.

Die leichte Abschwächung des Büromietmarktes ist insbesondere auf die Randgebiete der fünf grössten Städte der Schweiz (Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne) zurückzuführen. Die durchschnittliche Büroverfügbarkeit stieg dort von 9,7 % im Vorquartal auf 9,1 %. Die Verlangsamung des Neubaus in den Agglomerationen der Grossstädte der Deutschschweiz, Umnutzungen und in seltenen Fällen auch Nutzungsänderungen haben zum Rückgang der Leerstände beigetragen.

Mit einer durchschnittlichen Verfügbarkeitsrate von 3,7 % in den fünf großen Städten sind gut erreichbare zentrale Lagen weiterhin stark nachgefragt. Das Büroangebot gemessen am Bestand ist nach wie vor das höchste in der Stadt Basel: 141.000 m2 oder eine Verfügbarkeitsquote von 5,4 % sind zur sofortigen Vermietung ausgeschrieben.

Die Städte Genf (4,2 %), Bern (2,4 %) und Lausanne (2,4 %) zeichnen sich durch ein sehr stabiles Büroangebot aus. Lediglich die Stadt Zürich verzeichnete im ersten Quartal 2024 mit einer Verfügbarkeitsrate von 3,7 % gegenüber dem Vorjahr eine stärkere Angebotssteigerung, während in den Randgebieten von Zürich das Angebot mit 12,5 % erstmals seit einem Jahr zurückging.

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