Diese 20 Städte, in denen die Grundsteuern im Jahr 2024 am stärksten steigen werden

Diese 20 Städte, in denen die Grundsteuern im Jahr 2024 am stärksten steigen werden
Diese 20 Städte, in denen die Grundsteuern im Jahr 2024 am stärksten steigen werden
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Im Jahr 2024 wird die Grundsteuer erneut steigen. Dennoch haben die Kommunen keine allzu große Hand angelegt. Laut FSL, einem lokalen Finanzberatungsunternehmen, haben sich nur sechs Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern (von 42 bzw. 14 %) für eine Erhöhung ihres Satzes entschieden (siehe Grafik unten). Dies ist der Fall in Nizza (+19,2 %), Saint-Étienne (+15 %), Nancy (+14,5 %), Annecy (+14,1 %), Villeurbanne (+10 %) und Montreuil (+4,8 %). Bei Gemeinden mit 40.000 bis 100.000 Einwohnern ist der Anteil sogar noch geringer: 9 % (14/154). Am gierigsten war Saint-Priest bei Lyon (+16,5 %), vor Meaux (+9,4 %) und Rezé und Le Cannet (+8,8 %). Insgesamt steigerten 10 % der 196 von FSL untersuchten Städte ihre Quote.

Die überwiegende Mehrheit der Bürgermeister (87 %) ließ ihren Grundsteuersatz stabil. Und doch wird die Rechnung für ihre Bürger steigen. Denn zu diesem Satz kommt noch die Entwicklung der Mietwerte hinzu. Hierbei handelt es sich um die theoretische Jahresmiete, die gezahlt worden wäre, wenn die Unterkunft vermietet worden wäre. Allerdings stieg dieser Indikator, der an den harmonisierten Verbraucherpreisindex gekoppelt ist, innerhalb eines Jahres um 3,9 %. Das bedeutet, dass die Grundsteuer, die von mehr als 33 Millionen Steuerzahlern gezahlt wird, mindestens um den gleichen Betrag steigen wird.

Wer ist verantwortlich?

Diese Mietwerte waren im September Gegenstand einer Pattsituation zwischen der Regierung und den Bürgermeistern. Jeder gab dem anderen die Schuld für seinen Zuwachs. Es war die Nationalversammlung, die die Indexierung der Mietwerte an die harmonisierte Inflation verabschiedete. Aber wie die National Union of Real Estate Owners betont: „Die Regierung hatte die Möglichkeit, sich der Indexierung der Mietwerte an die harmonisierte Inflation zu widersetzen. Und das tat er nicht.»

Der einzige Fall, in dem die Erhöhung der Grundsteuer weniger als 3,9 % betragen könnte, ist, wenn ein Bürgermeister beschließt, seinen Gemeindesteuersatz zu senken. Dies kommt jedoch äußerst selten vor, insbesondere zu dieser Zeit, in der es den lokalen Finanzen nicht gut geht. Der Beweis: Nur 6 Städte (3 %) haben ihren Einwohnern eine nette Geste gemacht, allen voran Mantes-la-Jolie (-3,1 %).

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