Gegenüber Elektroautos haben Thermoautos nicht ihr letztes Wort gesagt

Gegenüber Elektroautos haben Thermoautos nicht ihr letztes Wort gesagt
Gegenüber Elektroautos haben Thermoautos nicht ihr letztes Wort gesagt
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Theoretisch ist alles ganz klar, die Europäische Union plant, den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotor im Jahr 2035 zu verbieten. Doch dieser Übergang zu Elektrofahrzeugen ist noch lange nicht abgeschlossen. Wie richtig bemerkt Herausforderungen Einer faszinierenden Analyse zu diesem Thema zufolge gibt es tatsächlich noch viele Hindernisse, die diesen Übergang gewährleisten.

Tatsächlich werden nach Angaben der Internationalen Energieagentur mehr als 85 % der weltweit verkauften Neufahrzeuge mit Benzin oder Diesel betrieben. Eine Summe, die echte Unterschiede verbirgt. Während Europa und China bei der Elektrizität an der Spitze stehen, sind die Vereinigten Staaten, Japan und sogar Korea und Indien schlechte Ergebnisse. In Afrika, im Nahen Osten und in Lateinamerika gibt es diesen Markt so gut wie nicht.

Hindernisse für den Einsatz von Elektrizität

Darüber hinaus basieren diese Berechnungen nur auf Verkäufen von Neufahrzeugen. Das Wirtschaftsmagazin weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass unter Berücksichtigung von Gebrauchtwagen der Anteil der Thermofahrzeuge auf 98 % steigt.

Konkret stehen diesen umweltfreundlichen Fahrzeugen mehrere Hindernisse im Weg. Trotz staatlicher Hilfe sind sie immer noch deutlich teurer als ihre Benzin- und Diesel-Pendants.

Weitere Faktoren spielen eine Rolle, um dieses Hindernis für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen zu erklären. Auto Plus zitiert damit den Standpunkt von Gill Pratt, Forscher beim Hersteller Toyota.

Seiner Meinung nach wäre es riskant, den Verkauf von Thermofahrzeugen zu schnell zu verbieten. Er stellt tatsächlich fest, dass Elektroautos immer noch Lithium benötigen. Genug, um dessen CO2-Fußabdruck ins rechte Licht zu rücken.

Ebenso sind die für den Einsatz dieser Fahrzeuge notwendigen Infrastrukturen in einigen Ländern noch nicht ausreichend entwickelt. Dies gilt für Ladestationen, aber auch für die Fähigkeit elektrischer Systeme, den steigenden Verbrauch zu bewältigen.

Auch wirtschaftliche und soziale Fragen gehören zu den Anliegen. Während die Automobilindustrie in vielen Ländern Millionen von Arbeitsplätzen schafft, benötigt die Elektroindustrie weniger Personal, was zu Arbeitslosigkeit führen könnte.

Der Einsatz von Biokraftstoffen und Hybridtechnologien wäre eine Möglichkeit, einen reibungslosen Übergang zwischen thermisch und elektrisch zu gewährleisten. Das ist gut, Toyota ist mit seinem Yaris an der Spitze dieses Marktes.

Was Sie beachten müssen:

  • Die EU plant, den Verkauf neuer Thermoautos ab 2035 zu verbieten
  • Derzeit gibt es noch erhebliche Hindernisse für den Übergang zur Elektrotechnik, der etwas stagniert
  • Der Preis ist ein wichtiges Anliegen, ebenso wie die Infrastruktur

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