Crédit Agricole du Maroc und die EIB untersuchen die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen der Klimarisiken für Marokko

Crédit Agricole du Maroc und die EIB untersuchen die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen der Klimarisiken für Marokko
Crédit Agricole du Maroc und die EIB untersuchen die wirtschaftlichen Herausforderungen und Chancen der Klimarisiken für Marokko
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Crédit Agricole du Maroc (CAM) und die Europäische Investitionsbank (EIB) haben heute in Rabat ein Treffen organisiert, um das Bewusstsein für die Probleme des Klimawandels zu schärfen und nachhaltige Lösungen für die marokkanische Wirtschaft zu fördern. Experten, Entscheidungsträger und Akteure aus der Finanzbranche waren an diesem Tag voller Debatten und konstruktivem Austausch beteiligt.

In Marokko sind die Auswirkungen des Klimawandels weithin anerkannt. Wiederkehrende Dürren, Überschwemmungen, erhöhte Temperaturen und Niederschlagsschwankungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft und insbesondere den Agrarsektor.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die sektorale öffentliche Politik Marokkos die Anpassung an den Klimawandel integriert, mit besonderem Schwerpunkt auf der Wasserbewirtschaftung. Darüber hinaus ist der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu einer Priorität geworden, mit dem Ziel, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und erneuerbare Energien zu fördern.

Die Auswirkungen des Klimawandels wirken sich auch auf den Bankensektor aus, indem sie das Risiko eines Kreditnehmerausfalls erhöhen. Ein gutes Management des Klimarisikos und die Umsetzung von Klimaresilienzstrategien sind daher von entscheidender Bedeutung, um diese Auswirkungen abzumildern und Investitionen in eine nachhaltige Wirtschaft zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang schließt die Veranstaltung ein technisches Hilfsprojekt der EIB zugunsten des CAM ab, ein Projekt, das es ermöglichte, Klimarisiken innerhalb der grünen Bank besser zu verstehen und die Identifizierung nachhaltiger Finanzierungsmöglichkeiten fortzusetzen.

In seiner Eröffnungsrede erinnerte Mohammed Fikrat, Vorstandsvorsitzender der CAM, an das historische Engagement der Bank für eine nachhaltige Entwicklung und ihre Rolle bei der Unterstützung des grünen Wandels, insbesondere im Agrarsektor.

Matilde Ceravolo, Leiterin der Abteilung Wirtschaft-Umwelt der EU-Delegation in Marokko, berichtete ihrerseits über die Erfahrungen der EU im Bereich des Klimawandels und Adrien De Bassompierre, Leiter der EIB-Vertretung in Marokko, stellte die Klimastrategie der EIB vor.

Anschließend ging Kenza Khomsi, Klimamanagerin der Generaldirektion Meteorologie, auf die Trends und Zukunftsprognosen des Klimawandels in Marokko sowie deren Auswirkungen auf die marokkanische Wirtschaft ein. Riad Balaghi, Agrarforscher, analysierte seinerseits die Auswirkungen des Klimas auf die marokkanische Landwirtschaft.

Die Podiumsdiskussionen boten eine Plattform, um den Dialog anzuregen und die Ansichten verschiedener Interessengruppen zu den Herausforderungen der Anpassung an den Klimawandel und zur Rolle des Finanzsektors in diesem Zusammenhang auszutauschen.

Es brachte anerkannte Experten zusammen: Faouzi Bekkaoui, Direktorin von INRA, Assia Benhida, Präsidentin der CGEM-Kommission für nachhaltige Entwicklung, Youssef Farhat, stellvertretender Direktor der Haushaltsabteilung, Godefroy Grosjean, Senior Manager, CGIAR Hub for Sustainable Finance oder sogar Brahim Laroui, Präsident der Oilseed Processing Industrialists Group.

Der Austausch zwischen Wirtschaftsakteuren, Landwirten, Forschern und Ministerien ermöglichte es, die Erwartungen hinsichtlich der Finanzierung des Übergangs zu einer grünen und kohlenstoffarmen Wirtschaft und der Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Finanzierungsinstrumente gegenüber Klimarisiken zu diskutieren.

„Wir sind mit der Qualität der Partnerschaft mit der Europäischen Investitionsbank zufrieden“, erklärte Mohammed Fikrat, Vorsitzender des CAM-Vorstands. Und fügte hinzu: „Das Projekt wird es uns ermöglichen, unsere internen Klimarisikomanagementprozesse zu stärken und unsere Finanzierungsangebote für den grünen Übergang zu konsolidieren, um unsere Kunden bei der Bewältigung der großen Herausforderung, die der Klimawandel für unser Land darstellt, bestmöglich zu unterstützen.“

„Die schädlichen Auswirkungen des Klimawandels sind in Marokko bereits deutlich spürbar, insbesondere hinsichtlich der Niederschlagsmengen und -häufigkeiten sowie der daraus resultierenden chronischen Dürre. In diesem Zusammenhang ist unsere Zusammenarbeit mit Crédit Agricole du Maroc besonders relevant und verdeutlicht unseren gemeinsamen Wunsch, Klimarisiken besser einzuschätzen“, erklärte Adrien de Bassompierre, EIB-Vertreter in Marokko.

„Als Bank der Europäischen Union und Klimabank ist die EIB entschlossen, Finanzinstitute und über sie KMU dabei zu unterstützen, diese Risiken besser zu verstehen und innovative und nachhaltige Lösungen zu finden, die Herausforderungen in Chancen umzuwandeln und so die Widerstandsfähigkeit zu stärken.“ der marokkanischen Wirtschaft. »

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