Malawi benötigt 230 MW Strom für den Bergbausektor

Malawi benötigt 230 MW Strom für den Bergbausektor
Malawi benötigt 230 MW Strom für den Bergbausektor
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(Ecofin-Agentur) – Malawis Bergbausektor macht etwa 1 % des BIP aus, aber das Land verfügt über ein Mineralienpotenzial, das diesen wirtschaftlichen Beitrag steigern kann. Mehrere Projekte, insbesondere in den Bereichen Graphit, seltene Erden und Uran, befinden sich in der Entwicklung, aber die Stromversorgung bleibt eine Herausforderung.

In Malawi hätte der Bergbausektor ein Energiedefizit von 230 MW oder 40 % der aktuellen Produktionskapazität des Landes. Zumindest erklärte dies Dr. Janet Banda, hochrangige Beamtin im Präsidentenamt der Republik, während eines Treffens in der Hauptstadt Lilongwe am Dienstag, dem 28. Mai.

Das bedeutet, dass Malawi sich darauf vorbereiten muss, den für den Bergbau benötigten Strom bereitzustellen. Wir können daher gar nicht genug betonen, welche Schlüsselrolle die Elektrizität bei der Erschließung der Bergbauindustrie spielen wird.“, sagte Banda, zitiert vonNyasa Times.

Der malawische Bergbausektor ist unterentwickelt und trägt trotz seines erheblichen Potenzials, insbesondere für strategische Metalle, nur 1 % zum BIP bei. Malawi entwickelt unter anderem seit mehreren Jahren das Graphit- und Rutilprojekt Kasiya, das in 25 Jahren 16 Milliarden US-Dollar generieren kann, sowie das Seltenerdprojekt Kangankunde. Unter der Leitung von Sovereign Metals bzw. Lindian Resources können diese Projekte das Land bald als Lieferant von Mineralien positionieren, die für die Energiewende von entscheidender Bedeutung sind.

Um diese verschiedenen Projekte zu unterstützen, möchte die Regierung die „Engpässe» die den Bergbausektor belasten. Zu diesem Zweck ist im Juni 2024 ein Treffen namens Mining Delivery Lab geplant.

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