Bpost: Vereinbarung mit Verlagen über den Vertrieb von Zeitungen in Wallonien

Bpost: Vereinbarung mit Verlagen über den Vertrieb von Zeitungen in Wallonien
Bpost: Vereinbarung mit Verlagen über den Vertrieb von Zeitungen in Wallonien
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Zwischen bpost, dem größten Postbetreiber Belgiens, und Verlegern französischsprachiger Zeitungen wurde eine entscheidende Vereinbarung über den Vertrieb von Zeitungen in Wallonien unterzeichnet. Diese Vereinbarung, die ab dem 1. Juli 2024 in Kraft tritt, gewährleistet die Kontinuität des Dienstes bis Ende 2025, dem Datum, an dem die aktuelle Pressekonzession endet.

Mit dieser Vereinbarung verpflichtet sich bpost, bis Ende 2025 alle Zeitungen in Wallonien zu vertreiben und so seinen Mitarbeitern im Rahmen fester Verträge einen sicheren Arbeitsplatz zu garantieren. Allerdings könnten Verlage ab 2026 den Vertrieb schrittweise auf eine Alternative verlagern.

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Um sich auf diesen möglichen Übergang vorzubereiten, haben die Verlage bpost gebeten, im dritten Quartal 2025 eine alternative Vertriebsmethode zu testen. An diesem Experiment werden vier Vertriebsbüros beteiligt sein. Für Mitte 2025 ist ein Treffen geplant, um die Ergebnisse dieses Tests auszuwerten und zu entscheiden, ob die Zeitungszustellung im Jahr 2026 auf eine Alternative verlagert wird oder ob bpost diesen Service über einen längeren Zeitraum hinweg weiterhin anbieten wird.

Allmählicher Übergang in Flandern

Darüber hinaus hat bpost am 26. April eine Vereinbarung über das Ende der Pressekonzession in Flandern geschlossen. Diese Vereinbarung sieht eine schrittweise Übergabe der Zeitungsmengen an AMP, eine Tochtergesellschaft der bpostgroup, vor. Diese Strategie ermöglicht es, etwa 75 % der derzeit von bpost verteilten Volumina zu behalten. Die Umstellung beginnt zum Schuljahresbeginn im September/Oktober 2024 mit rund zehn Pilotbüros und wird in den Jahren 2025 und 2026 für die Übertragung der restlichen Bände fortgesetzt.

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