Europäische Aktienmärkte: Der BEL20 bleibt dank ArgenX positiv

Europäische Aktienmärkte: Der BEL20 bleibt dank ArgenX positiv
Europäische Aktienmärkte: Der BEL20 bleibt dank ArgenX positiv
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Die europäischen Aktienmärkte endeten am Freitag im Minus, enttäuscht von der den PMI-Indizes zufolge im Juni schwachen Aktivität in der Eurozone und immer noch in der Unsicherheit über die Wahlen in Frankreich.

Paris um 0,56 % gesunken, Frankfurt 0,50 %, London von 0,42 % und Mailand von 1,09 %. Für die Woche sind die Ergebnisse jedoch positiv, mit Zuwächsen von immerhin 0,9 %, die aber die deutlichen Verluste der letzten Woche nicht ausgleichen können.

Die Börse Brüssel konnte an diesem Freitag nur knapp einer Niederlage entgehen. Der BEL20-Index stieg zum Handelsschluss um 0,12 % auf 3.894,05 Punkte. Allerdings stiegen nur sechs Aktien im Index. Zwölf verloren an Boden und einer zog sich zurück.

Der Fortschritt kam hauptsächlich von Argenx. Das Indexschwergewicht stieg um 3,65 % auf 371,80 Euro. Die Anleger zeigten sich offenbar zuversichtlich über die Entscheidung der US-Arzneimittelbehörde, die darüber entscheiden muss, ob das Medikament Vyvgart des Biotech-Unternehmens auch in den USA zur Behandlung der Muskelkrankheit CIDP eingesetzt werden darf.

Unter den Elite-Aktien musste Umicore nach einer Erholung in den letzten Tagen Rückgänge hinnehmen. Der Metallurgiekonzern schloss mit einem Minus von 3,93 % auf 14,19 Punkte. Syensqo hat auch schon bessere Tage gesehen. Der Chemiekonzern verlor 1,75 % auf 88,12 Euro.

Auf dem Gesamtmarkt fiel Fluxys um weitere 3,33 % auf 17,40 Euro, nachdem ein europäischer Kompromiss zum Verbot des Transits von russischem Gas erzielt worden war. Das Unternehmen verfügt über ein großes Zentrum in Zeebrugge, wo es viel russisches Gas erhält und es dann verteilt.

Fluxys fällt nach der Ankündigung neuer europäischer Sanktionen gegen Russland an der Börse

Care Property Invest verlor 2,39 % zum Schlusskurs von 13,08 Euro. Der soziale Immobilieninvestor hat Patrick Couttenier zum General Manager ernannt. Er wird am 1. Januar 2025 die Nachfolge von Peter van Heukelom antreten, dessen Amtszeit Ende dieses Jahres endet.

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