Werden Rheinmetall und Leonardo den KF51 Panther wiederbeleben und das MGCS-Programm gefährden?

Werden Rheinmetall und Leonardo den KF51 Panther wiederbeleben und das MGCS-Programm gefährden?
Werden Rheinmetall und Leonardo den KF51 Panther wiederbeleben und das MGCS-Programm gefährden?
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Noch vor vier Wochen haben wir über die Möglichkeit spekuliert, dass für Rheinmetall, der durch die Ankündigung des Abbruchs der Verhandlungen zwischen Leonardo und KNDS über den Erwerb des Leopard 2A8 durch Italien frei gewordene Raum.

Daher dauerte es nicht einen Monat, bis der Düsseldorfer Industrielle diese fast unerwartete Gelegenheit wahrnahm, endlich seinen neuen Panzer KF51 Panther zu produzieren, indem er am 3. Juli die Gründung eines 50/50-Joint-Ventures mit dem italienischen Leonardo ankündigte den Bedarf der italienischen Armeen an schweren gepanzerten Kettenfahrzeugen zu decken, wobei ein Markt von fast 30 Milliarden Euro und 700 gepanzerte Kettenfahrzeuge auf dem Spiel stehen.

Aufgrund des Scheiterns der Verhandlungen zwischen KNDS und Leonardo über die industrielle Aufteilung im Zusammenhang mit der Herstellung von etwa 120 Leopard 2A8-Panzern, die ursprünglich von der italienischen Armee ins Visier genommen wurden, gelang es Rheinmetall und dem italienischen Industriellen, in Rekordzeit einen zu bauen Industrieabkommen.

Der Leopard 2A8 wird daher die italienische Armee nicht ausrüsten

Konkret werden die beiden europäischen Unternehmen ein gleichberechtigtes Joint Venture gründen, um schwere gepanzerte Kettenfahrzeuge für die italienische Armee zu entwickeln und zu produzieren und gemeinsam internationale Märkte zu erobern.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die gepanzerten Fahrzeuge, ihre Hauptbewaffnung und primären Verteidigungssysteme von Rheinmetall entworfen werden, während Leonardo für die Missionssysteme, elektronischen Suiten und die Waffenintegration in den neuen gepanzerten Fahrzeugen verantwortlich sein wird.

Die so für die italienische Armee konzipierten Panzer und Schützenpanzer werden ebenfalls in Italien montiert, wo 60 % der industriellen Dienstleistungen für die Herstellung der gepanzerten Fahrzeuge erbracht werden.

Ohne dies klar zu sagen, deutet alles darauf hin, dass der neue Kampfpanzer, der von dem neuen Joint Venture entwickelt wird, eine Weiterentwicklung des KF51 Panther von Rheinmetall sein wird.

Der auf einer Leopard 2A4-Plattform entwickelte Panther ist ein Panzer der mittleren Generation, den Rheinmetall ab 2022 als Alternative für die Bundeswehr zum MGCS-Programm oder zumindest als Zwischenlösung mit sehr hohem Einsatzpotenzial vorstellt Dieses Programm ist nun für 2045 geplant.

Rheinmetalls KF51 Panther auf der Eurosatory 2024

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