Neue peinliche Episode für Boeing: Eines seiner Flugzeuge verliert beim Start in Los Angeles einen Reifen

Neue peinliche Episode für Boeing: Eines seiner Flugzeuge verliert beim Start in Los Angeles einen Reifen
Neue peinliche Episode für Boeing: Eines seiner Flugzeuge verliert beim Start in Los Angeles einen Reifen
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Das Flugzeug, eine Boeing 757-200, hatte 174 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder an Bord und flog nach Denver, Colorado. Trotz fehlendem Rad gelang ihm mit 25 Minuten Verspätung eine unbeschadete Landung.

Laut einem Boeing-Sprecher wurde das Flugzeug vor 30 Jahren, im Jahr 1994, an das Unternehmen geliefert. Der Flugzeughersteller hat die Produktion des Modells 757-200 seit 2004 eingestellt.

Dieser Vorfall führte zur Einleitung einer neuen Untersuchung durch die amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde (FAA). Dies geschieht zu einer Zeit, in der Boeing seit vielen Monaten mit einer Reihe von Produktions- und Qualitätsproblemen konfrontiert ist, die seinem Ruf geschadet haben.

Ein „vollständiger Plan“, um die Verbindung zur Qualität wiederherzustellen

Das Unternehmen steht unter strenger Beobachtung, nachdem am 5. Januar ein Zwischenfall das Fass zum Überlaufen brachte: Eine Tür einer Boeing 737 MAX 9 der Alaska Airlines löste sich mitten im Flug.

Zu diesem Thema: Neue Schwierigkeiten für Boeing nach dem Unfall vom 5. Januar in Sicht

Die FAA hat am Montag außerdem gerade die „sofortige“ Inspektion von mehr als 2.600 Flugzeugen der 737-Familie in den Vereinigten Staaten wegen eines Problems mit der Anbringung der Sauerstoffgeneratoren beantragt.

Der in Schwierigkeiten geratene Flugzeugbauer legte Ende Mai einen „vollständigen Plan“ vor, um wieder auf Qualität zu setzen. Außerdem hat er gerade eine Einigung mit dem US-Justizministerium erzielt, um einen peinlichen Prozess im Fall des Absturzes zweier 737 MAX 8 in den Jahren 2018 und 2019 zu vermeiden, bei dem 346 Menschen ums Leben kamen. Die Vereinbarung sieht eine zusätzliche Geldstrafe von 243,6 Millionen US-Dollar und eine Mindestinvestition von 455 Millionen US-Dollar in „Compliance- und Sicherheitsprogramme“ vor.

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