Es gibt 5 Möglichkeiten, dieses Jahr die Zahlung der Grundsteuer zu vermeiden, Millionen von Franzosen können sie nutzen

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Während überall in Frankreich die Grundsteuer steigt, können einige Menschen dieser lokalen Steuer entgehen.

Dies ist die Geißel vieler Eigentümer in Frankreich. Jedes Jahr müssen mehr als 33 Millionen Haushalte Grundsteuer zahlen. Die Höhe dieser Ortstaxe kann mehrere Hundert Euro betragen und in Einzelfällen sogar mehrere Tausend Euro erreichen. Wenn mehr als 50 % der Bevölkerung die Zahlungsfrist besonders fürchten, haben einige Menschen einen Weg gefunden, dieser Steuer zu entgehen.

Zur Erinnerung: Die Grundsteuer ist von allen Eigentümern zu entrichten, die mindestens eine Immobilie besitzen. Klar ist: Wer am 1. Januar ein Haus, eine Wohnung, ein Grundstück oder eine Gewerbefläche besaß, muss in diesem Jahr Grundsteuer zahlen. Die Zahlung dieser Kommunalsteuer bereitet den Steuerpflichtigen große Sorgen, insbesondere da ihre Höhe in den Jahren 2023 und 2024 deutlich angehoben wurde.

Tatsächlich hängt der Wert der Grundsteuer von der Qualität der Immobilie ab: nämlich von ihrer Fläche, der darin enthaltenen Ausstattung usw. So wird ein großes Haus mit Garten und Swimmingpool naturgemäß höher besteuert als ein kleines Zimmer eines Dienstmädchens in der Stadt. Darüber hinaus hängt die Berechnung der Grundsteuer auch von der Inflation ab. Steigt dieser, steigen auch die Katasterwerte und damit auch die Grundsteuer.

Infolgedessen stieg die Grundsteuer im Jahr 2023 in allen Städten Frankreichs um mindestens 7,1 %. Einige Kommunen haben sogar zusätzliche Steuersätze erhoben, wozu sie gesetzlich berechtigt sind. In Paris beispielsweise erreichte der Gesamtanstieg 59 %. Im Jahr 2024 wird bundesweit mit einem weiteren Anstieg von rund 4 % gerechnet, was einem der höchsten Anstiege der letzten 40 Jahre entspricht. Auch hier haben Städte wie Saint-Etienne oder Nizza die Erhöhung der Grundsteuern erhöht.

Trotz dieses Kontexts können manche Menschen der Grundsteuer entgehen. Eigentümer, die ihre Häuser bauen, sind zwei Jahre lang von der Grundsteuer befreit. Wer sein Haus um ein Zimmer, ein Nebengebäude, eine Garage oder ein Schwimmbad erweitert, profitiert auch bei diesen Erweiterungen für zwei Jahre von einer Grundsteuerbefreiung. Auch Inhaber von ASPA (Solidaritätsbeihilfe für ältere Menschen), ASI (Zusatzbehindertenbeihilfe) oder ANAH sind unabhängig von der Höhe ihres Einkommens von der Befreiung betroffen.

Schließlich können auch Personen über 75 Jahren von der Steuer befreit werden, wenn ihr Referenzsteuereinkommen im Jahr 2023 bestimmte Obergrenzen nicht überschreitet. Für das Jahr 2024 darf das Steuereinkommen 12.455 Euro für den ersten Anteil, zuzüglich 3.326 Euro für jeden weiteren halben Anteil, nicht überschreiten. So ist ein Rentnerehepaar von der Steuer befreit, wenn sein Steuereinkommen 19.107 Euro nicht übersteigt.

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