Mehrheit der neuen HIV-Fälle bei 25- bis 39-Jährigen

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Bei den 25- bis 39-Jährigen wurden im Jahr 2023 vermehrt neue HIV-Fälle festgestellt. Auch bei den über 55-Jährigen scheint die Krankheit auf dem Vormarsch zu sein.

Die meisten neuen HIV-Fälle wurden bei Menschen im Alter von 25 bis 39 Jahren entdeckt, also 39,3 %. Darüber hinaus wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums für den Zeitraum vom 1. bis 31. Dezember 2023 27,2 % bei den 40- bis 54-Jährigen identifiziert.

Die Zahlen deuten auch darauf hin, dass die Zahl neuer HIV-Fälle bei den 15- bis 24-Jährigen nach wie vor recht hoch ist, während sich bei den über 55-Jährigen offenbar ein neuer Trend abzuzeichnen scheint, wo die Zahl neuer HIV-Fälle seit den letzten Jahren stetig zunimmt.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist HIV bei Männern häufiger anzutreffen als bei Frauen. Tatsächlich gab es im Dezember 2023 224 neue Fälle bei Männern und 140 bei Frauen.

Programme zur Schadensminderung durch Nadelaustausch und Methadonersatz haben dazu beigetragen, die Zahl neuer HIV-Fälle in gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu verringern. Allerdings war im Jahr 2023 ein leichter Anstieg der Neuinfektionen bei intravenösen Drogenkonsumenten zu beobachten, was einem Anstieg von 42 % im Vergleich zu den Zahlen von 2022 entspricht.

Anzahl neuer Fälle nach Altersgruppe


Jahr Altersgruppe
<15 15 bis 24 25 bis 39 40 bis 54 55 +
2013 3 55 121 71 10
2014 7 70 138 89 18
2015 8 51 120 71 12
2016 8 68 132 87 24
2017 10 80 159 86 33
2018 6 63 169 96 47
2019 6 68 153 109 38
2020 9 60 136 84 30
2021 9 53 132 97 40
2022 9 67 154 111 45
2023 2 66 150 104 60

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