Statine sind bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung gerechtfertigt

Statine sind bei Patienten mit nichtalkoholischer Fettlebererkrankung gerechtfertigt
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Viele Allgemeinmediziner zögern, Patienten mit NAFLD Statine zu verschreiben, da potenziell toxisch auf die Leber wirken, was sie durch die Erhöhung der Leberblutenzyme überwachen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass diese Angst unbegründet ist, eine reale Studie zur Bestätigung dieser Schlussfolgerungen fehlte jedoch. amerikanisches Team hat sich vorgenommen, dies in einer retrospektiven Arbeit zu tun.

Methodik

Die Forscher verwendeten Daten der US-amerikanischen SHANES-Kohorte (Nationale 86-Umfrage zur Gesundheits- und Ernährungsuntersuchung) wurden zwischen 2009 und 2018 erhoben. Diese Kohorte untersucht alle zwei Daten etwa 5.000 Erwachsenen, ergänzt durch halbstrukturierte Interviews.

Die Diagnose von NAFLD basierte auf zwei zusammengesetzten Indizes: LFI (Fettleber-Index) und US-LFI (Fettleberindex der Vereinigten Staaten), einschließlich für den LFI der Blutspiegel der Triglyceride, des Body-Mass-Index, des Taillenumfangs, des Blutspiegels der Gamma-Glutamyltransferase (ð ›¾GT) und für den US-LFI die ethnische Herkunft, das Alter und den Blut-GGT-Spiegel , Nüchternblutzucker und Insulinkonsum. Diese Indizes wurden ausgewählt, da in den ersten Jahren der Kohorte keine aktuellen Diagnosemethoden verfügbar waren (mit Ausnahme der Leberbiopsie, die routinemäßig nicht durchführbar ist).

Ergebnisse

An der Studie nahmen 2.533 Erwachsene mit NAFLD teil. Von ihnen erhielten 27 % im betrachteten Zeitraum eine Statinbehandlung (Atorvastatin, Simvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Rosuvastatin, Pravastatin oder Pitavastatin).

Bei NAFLD-Patienten, die mit Statinen behandelt wurden, und solchen, die nicht mit Statinen behandelt wurden, wurde keine signifikante Veränderung der Leberenzymwerte beobachtet: Abnahme der Blutspiegel von Aspartataminotransferase (AST), Alaninaminotransferase (ALT), alkalischer Phosphatase und ð ›¾GTT: jeweils 0,86 IE/ L (p = 0,539), 3,49 IU/L (p = 0,042), 0,25 IU/L (p = 0,913) und 0,57 IU/L (p = 0,901).

Bei Patienten mit NAFLD im Zusammenhang mit Dyslipidämie, Cholesterin- und LDL-Spiegeln (Lipoproteine ​​niedrigerer Dichte) waren bei mit Statinen behandelten Patienten signifikant niedriger als bei anderen: −28,9 IU/L (p < 0,001) bzw. −27,7 IU/L (p < 0,001).

Als Haupteinschränkung ihrer Arbeit sehen die Autoren das Fehlen einer guten Zuverlässigkeit der NAFLD-Diagnose aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit aktueller Untersuchungen.

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