Welches ist das Beste (oder besser gesagt das am wenigsten Schlechteste) für die Gesundheit?

Welches ist das Beste (oder besser gesagt das am wenigsten Schlechteste) für die Gesundheit?
Welches ist das Beste (oder besser gesagt das am wenigsten Schlechteste) für die Gesundheit?
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Wir wissen, dass Margarine wie Butter eine fetthaltige Substanz ist. Weniger bekannt ist jedoch, welches für den Körper am besten ist. „Fette werden selbst von Medizinern oft missverstanden und zu stark vereinfacht, was zu einer allgemeinen Dämonisierung und Angst vor Fetten geführt hat.“ sagte Jillian Kubala, eine in New York ansässige Ernährungsberaterin, über deren Kommentare die New York Post berichtete. Sie erinnerte sich, dass Fette sehr komplex sind und ihre physiologischen Wirkungen oft von ihrer Zusammensetzung, ihrer Quelle und vielen anderen Faktoren abhängen.

Konkret handelt es sich bei Butter um ein Milchprodukt, während Margarine im Allgemeinen aus pflanzlichen Ölen und Wasser, häufig unter Zusatz von Emulgatoren und Aromen, hergestellt wird. Wenn wir die erste Portion aufschlüsseln und den Inhalt einer Portion (einem Esslöffel) nehmen, erhalten wir am Ende 102 Kalorien, 11,5 Gramm Gesamtfett und 7,3 Gramm gesättigtes Fett. Umgekehrt enthält ein Esslöffel Margarine 84,8 Kalorien, 9,56 Gesamtfett und 2,34 Gramm gesättigtes Fett.

Aber seien Sie vorsichtig mit voreiligen Schlussfolgerungen. „Obwohl Margarine weniger Gesamtfett und gesättigte Fettsäuren enthält als Butter, sind nicht alle fettarmen Lebensmittel unbedingt besser für die Gesundheit.“ Sie fügte hinzu und erinnerte daran, dass Margarine beispielsweise mit Ölen zubereitet werden könnte, die reich an Omega-6-Fettsäuren sind. „Dies führt zu einem Ungleichgewicht zugunsten von Omega-6, das tendenziell entzündungshemmender Natur ist, gegenüber Omega-3, das entzündungshemmend ist.“

VIDEO – Gesundheitsbericht – Dr. Christian Recchia: „1975 gab es weltweit 11 Millionen fettleibige Menschen. Heute sind es mehr als 300 Millionen.“

Ein Phänomen mit schwerwiegenden Folgen. „Gesundheitsexperten vermuten, dass dieses Ungleichgewicht in der Ernährung einer der Hauptfaktoren für viele chronisch-entzündliche Erkrankungen ist, darunter das metabolische Syndrom, Fettleibigkeit, erhöhte Risikofaktoren für Herzerkrankungen, bestimmte Krebsarten und kognitiver Verfall.“

Angesichts dieser Realität empfiehlt der Ernährungsberater, diese Fettstoffe so weit wie möglich durch minimal verarbeitete Lebensmittel wie Olivenöl zu ersetzen. Beachten Sie, dass eine 2022 im Journal of the American College of Cardiology veröffentlichte Studie ergab, dass Menschen, die mehr als einen halben Esslöffel (7 Gramm) Olivenöl pro Tag konsumierten, ein höheres Risiko hatten, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu sterben neurodegenerative Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Forscher fanden außerdem heraus, dass Menschen länger lebten, wenn sie täglich 10 Gramm Margarine, Butter, Mayonnaise und Milchfett durch Olivenöl ersetzten.

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Doch für alle, die ihre Gewohnheiten nicht ändern wollen, ist es wichtig zu wissen, dass Butter dem Körper Vitamin A, aber auch gesättigte Fettsäuren liefert, deren übermäßiger Verzehr schlechtes Cholesterin fördert. Deshalb ist es wichtig, es nicht zu häufig zu verwenden.

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