Psychische Gesundheit: ein entscheidendes Thema für unser Wohlbefinden

Psychische Gesundheit: ein entscheidendes Thema für unser Wohlbefinden
Psychische Gesundheit: ein entscheidendes Thema für unser Wohlbefinden
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Lange vernachlässigt, entwickelt sich die psychische Gesundheit mittlerweile zu einem großen Problem der öffentlichen Gesundheit. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Rund 116 Millionen Menschen in Afrika leiden an psychischen Störungen. Dies entspricht 17 % der erwachsenen Bevölkerung des Kontinents.

Zu den häufigsten psychischen Störungen in Afrika gehören:

  • Die Depression: Depressionen sind die häufigste psychische Störung in Afrika und betreffen rund 30 Millionen Menschen.
  • Angst: Von Angststörungen sind in Afrika rund 26 Millionen Menschen betroffen.
  • Psychosoziale Störungen: Auch psychosoziale Störungen wie posttraumatischer Stress und Essstörungen sind in Afrika weit verbreitet.
  • Neurologische Störungen: Neurologische Erkrankungen wie Epilepsie und Demenz betreffen rund 10 Millionen Menschen in Afrika.

Die WHO schätzt, dass die Belastung durch psychische Störungen in Afrika in den kommenden Jahren zunehmen wird. Dies ist auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen, darunter Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, Armut und Konflikte.

Die Ursachen psychischer Störungen sind vielfältig und komplex. Dazu gehören genetische, biologische, umweltbedingte und psychologische Faktoren. Stress, Traumata, Armut und Diskriminierung können bei der Entstehung psychischer Störungen eine Rolle spielen.

Die Folgen psychischer Störungen können schwerwiegend sein. Sie können die Fähigkeit einer Person beeinträchtigen, zu arbeiten, zu studieren und Beziehungen aufrechtzuerhalten. Sie können auch das Risiko für Selbstmord und Drogenmissbrauch erhöhen.

Trotz der Bedeutung der psychischen Gesundheit gibt es noch viel zu tun, um die Versorgung der darunter leidenden Menschen zu verbessern. Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist oft unzureichend und die Behandlungen können teuer sein. Darüber hinaus kann die mit psychischen Störungen verbundene Stigmatisierung Menschen davon abhalten, Hilfe zu suchen.

Daher ist es dringend erforderlich, Maßnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung zu ergreifen. Dabei geht es darum, das Bewusstsein für psychische Störungen zu schärfen, Stigmatisierung zu bekämpfen und den Zugang zu medizinischer Versorgung zu verbessern. Es ist auch wichtig, einen gesunden Lebensstil zu fördern und ein Umfeld zu schaffen, das die psychische Gesundheit fördert.

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