Hautkrebs: Neue nicht-invasive Techniken am HUB

Hautkrebs: Neue nicht-invasive Techniken am HUB
Hautkrebs: Neue nicht-invasive Techniken am HUB
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Während die Sonnenexposition mit der Rückkehr der sonnigen Tage zunimmt, erinnerte das Universitätsklinikum Brüssel in einer Pressemitteilung am Montag daran, dass es nicht-invasive bildgebende Verfahren zur schnellen und präzisen Diagnose von Hautkrebs einsetzt. Als einziges Krankenhaus in Belgien, das auf eine Kombination aus zwei hochpräzisen Geräten zur Diagnose in Echtzeit zählen kann, unterstützt das HUB seine Patienten durch eine schnelle Behandlung dieser Krebsart.

Traditionell basiert die Diagnose von Hautkrebs auf einer visuellen Untersuchung mittels Dermatoskopie, gefolgt von einer Biopsie, ein Verfahren, das oft zeitaufwändig, teuer und invasiv ist. Um diese Nachteile zu überwinden, nutzt die Dermatologieabteilung des HUB nun modernste nicht-invasive Bildgebungstechniken. Das Krankenhaus ist das einzige in Belgien, das über eine Kombination aus zwei ultrapräzisen Geräten, dem konfokalen Mikroskop und dem LC-OCT, verfügt, was eine Echtzeitdiagnose ohne die Notwendigkeit eines externen Labors ermöglicht.

Eine schnelle und hochpräzise Diagnose

Das konfokale Mikroskop und das LC-OCT liefern detaillierte 2D- und 3D-Bilder der Haut, sodass Krebsläsionen durch eine einfache Bewegung über die Haut identifiziert werden können. Unterstützt werden diese Tools durch ein künstliches Intelligenzsystem, das die Diagnose verfeinert und verdächtige Läsionen erkennt. Zusätzlich zu ihrem diagnostischen Nutzen erleichtern diese Technologien Behandlungsentscheidungen und Überwachung. Bei Melanomen oder Karzinomen, die eine Operation erfordern, ermöglicht die LC-OCT die Bestimmung präziser präoperativer Ränder und gewährleistet so eine vollständige Entfernung der Krebszellen. Es ermöglicht auch die Überprüfung der Wirksamkeit von Behandlungen durch die Identifizierung verdächtiger Bereiche, die nach dem Eingriff verbleiben.

Ein spezialisiertes Team für optimale Betreuung

Das Team für nicht-invasive Hautbildgebung der Abteilung für Dermatologie wird von Prof. Mariano Suppa und Prof. Véronique del Marmol geleitet, in Zusammenarbeit mit mehreren jungen Ärzten, die Experten auf diesem Gebiet sind. Ihr Fachwissen und der Einsatz dieser hochmodernen Instrumente ermöglichen es dem HUB, eine Hautkrebsbehandlung anzubieten, die „schneller, präziser und für Patienten weniger invasiv“ ist.

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