EU schließt Vertrag über 665.000 Impfstoffe ab

EU schließt Vertrag über 665.000 Impfstoffe ab
EU schließt Vertrag über 665.000 Impfstoffe ab
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Fünfzehn Mitgliedstaaten der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (die Siebenundzwanzig sowie Norwegen, Island und Liechtenstein) beteiligen sich an diesem gemeinsamen Kauf, gab die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung bekannt. Frankreich und Finnland gehören dazu, nicht aber Deutschland, so die europäische Exekutive, die die vollständige Liste nicht kommuniziert hat.

Diese Dosen sollen für „Personen bestimmt sein, die der potenziellen Übertragung der Vogelgrippe durch Vögel oder Tiere am stärksten ausgesetzt sind“, wie etwa Geflügelfarmarbeiter und Tierärzte, heißt es in der Pressemitteilung. Der Impfstoff aus dem Seqirus-Labor ist der einzige derzeit in der EU zugelassene gegen Grippe, die beim Menschen durch H5-Stämme des Vogelgrippevirus verursacht wird.

Stärken Sie das Erkennungsnetzwerk

Der von der Kommission unterzeichnete Rahmenvertrag ermöglicht es jedem Teilnehmerstaat, „Impfstoffe entsprechend seinem Bedarf zu bestellen“, um „die Ausbreitung oder das Auftreten potenzieller Ausbrüche zu verhindern“. Erste Lieferungen nach Finnland seien bereits „in Vorbereitung“, Lieferungen „in andere Länder“ würden folgen, betont dieselbe Quelle ohne nähere Angaben.

Nach Angaben der amerikanischen Gesundheitsbehörden haben sich in den USA im Zusammenhang mit einer Epidemie dieses Virus bei Kühen mehrere Menschen mit dem Vogelgrippevirus „A H5N1“ infiziert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte am Mittwoch eine Stärkung des globalen Erkennungsnetzwerks für H5N1, das gezeigt hat, dass es eine große Anzahl von Tierarten infizieren kann. Es wurden jedoch keine Infektionen von Mensch zu Mensch festgestellt.

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