Rückblick auf Konferenzen zum Thema Endometriose

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Die Konferenz „Endometriose besser verstehen“ fand am Dienstag, dem 18. Juni, in Montpellier und dann am Mittwoch, dem 19. Juni, in Toulouse statt und bot der breiten Öffentlichkeit wichtige Informationen zu dieser komplexen Pathologie.

120 Personen konnten den Präsentationen von Professor Letouzay, Geburtshelferin und Gynäkologin am Universitätsklinikum Nîmes, und Professorin Elodie Chantalat, Chirurgin und Gynäkologin am Universitätsklinikum Toulouse, sowie dem Verein EndoFrance, vertreten durch seine Freiwilligen Virginie, Flora und Giulia, beiwohnen.

Die Experten diskutierten zunächst über die Anzeichen und Symptome der Endometriose, einer entzündlichen Erkrankung, von der mindestens jede zehnte menstruierende Person betroffen ist. Zu den Hauptsymptomen gehören starke Schmerzen während der Periode, die mit Fruchtbarkeitsproblemen einhergehen können.

Anschließend wurde die Diagnose Endometriose besprochen, wobei hervorgehoben wurde, dass es durchschnittlich sieben Jahre dauert, bis eine genaue Diagnose gestellt wird. Die Referenten erläuterten die verschiedenen verfügbaren Diagnosemethoden und die Bedeutung der Früherkennung.

Im Hinblick auf Behandlungen wurden auf der Konferenz aktuelle Optionen und jüngste Fortschritte bei der Behandlung von Endometriose erörtert.

Experten diskutierten medizinische, chirurgische und alternative Ansätze zur Symptombehandlung und Verbesserung der Lebensqualität der Patienten.

Es wurde die Frage „Besser leben mit Endometriose“ vorgestellt und Betroffenen praktische Ratschläge zur Bewältigung ihres Alltags gegeben: Strategien zur Schmerzbewältigung, Ernährungsempfehlungen oder Techniken zur Stressbewältigung.

Abschließend befasste sich die Konferenz mit der Unterstützung von Menschen mit Endometriose und betonte die Bedeutung der Unterstützung durch ihre Angehörigen und Gesundheitsfachkräfte.

Diese kostenlose Konferenz, die von der Mutualité Française Occitanie und ihren Partnern, der Stadt Montpellier, dem Universitätskrankenhaus Nîmes, dem Universitätskrankenhaus Toulouse und EndoFrance, organisiert wurde, trug dazu bei, das öffentliche Bewusstsein für Endometriose zu schärfen und den Betroffenen und ihren Angehörigen wertvolle Informationen zu liefern .

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