Überschwemmungen in Brasilien: Franziskus ruft den Erzbischof von Porto Alegre an

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Der Papst bringt seine Verbundenheit mit der Bevölkerung zum Ausdruck, die von den Überschwemmungen betroffen ist, die den Bundesstaat Rio Grande del Sul hart treffen. Franziskus hatte bereits am 5. Mai seine Besorgnis geäußert und Hilfsgüter für die Opfer geschickt.

Nachrichten aus dem Vatikan

Der Erzbischof von Porto Alegre und Präsident der Nationalen Bischofskonferenz Brasiliens (CNBB), Msgr. Jaime Spengler, wurde am Morgen des 11. Mai um 11:37 Uhr brasilianischer Zeit von einem Telefonanruf von Papst Franziskus überrascht. In einer Nachricht an den Kommunikationsdienst CNBB und in einem Gespräch mit Radio Vatikan sagte Mgr. Spengler, dessen Stimme angesichts der Vaterschaftsgeste des Heiligen Vaters vor Emotionen brach, er sei von diesem Telefonanruf überrascht. Nach Angaben des Präsidenten des CNBB griff Papst Franziskus daraufhin zum Telefonhörer und überbrachte den Menschen in Rio Grande do Sul tröstende Worte: „Ich drücke meine Solidarität mit allen aus, die unter dieser Katastrophe leiden. Ich bin dir nahe und bete für dich, erklärte der Papst am Telefon.

Die Solidarität des Papstes mit den Menschen von Rio Grande do Sul

Am 9. Mai gab die Apostolische Nuntiatur in Brasilien bekannt, dass der Bischof von Rom über die Apostolische Seelsorge eine beträchtliche Summe zur Unterstützung von Obdachlosen bereitgestellt habe. Die Summe beläuft sich auf rund 100.000 Euro und ist für die Südregion 3 der Nationalen Bischofskonferenz Brasiliens, die ganz Rio Grande do Sul umfasst, bestimmt, um jede erdenkliche Hilfe zu leisten.

Das Anliegen von Papst Franziskus

Am Ende der Regina Cæli-Tagung am Sonntag, dem 5. Mai, hatte der Papst bereits seine Solidarität mit den Menschen zum Ausdruck gebracht, die von den heftigen Regenfällen in der Region betroffen waren: „Ich möchte die Menschen im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul, der von schweren Überschwemmungen heimgesucht wurde, meiner Gebete versichern. Möge der Herr die Toten willkommen heißen und ihre Familien und diejenigen trösten, die ihre Häuser verlassen mussten.“

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