In Libyen: Aufdeckung des Goldhandels am Flughafen Misrata

In Libyen: Aufdeckung des Goldhandels am Flughafen Misrata
In Libyen: Aufdeckung des Goldhandels am Flughafen Misrata
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Fünfmonatige Ermittlungen ermöglichten den Abbau des Handels, Libyen ist eine Transitzone für den Goldschmuggel. Barren, die für Länder „wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei“ bestimmt sind, weist die amerikanische NGO The Sentry in einem aktuellen Bericht darauf hin. Im Land gibt es keine nennenswerte Goldproduktion, aber Handelsplattformen und mehrere Transitpunkte, darunter die Häfen und Flughäfen von Zliten, Bengasi und Misrata.

Der Untersuchung der NGO zufolge stammt Gold hauptsächlich aus dem Tschad, Niger, Burkina Faso und Mali. Der Handel mit diesem handwerklich hergestellten Gold ist immer noch sehr undurchsichtig. Die internationale NGO Pact schätzt beispielsweise, dass im Jahr 2021 nur 13 % des malischen Kunstgoldes über legale Kanäle exportiert wurden.

Mali ist Forschern zufolge auch das Nervenzentrum des Goldschmuggels in der Sahelzone. Ein großer Teil dieses Goldes stammt aus handwerklichen Minen in anderen Ländern wie Senegal oder Guinea. Bevorzugtes Endziel: Dubai, wo die Zollkontrollen für handgeführtes Gold schwach sind und es keine Beschränkungen für Bargeldtransaktionen gibt.

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