Putschversuch in Kinshasa, getötete Polizisten, Granateneinschlag auf Brazzaville, was passiert in der Region?

Putschversuch in Kinshasa, getötete Polizisten, Granateneinschlag auf Brazzaville, was passiert in der Region?
Putschversuch in Kinshasa, getötete Polizisten, Granateneinschlag auf Brazzaville, was passiert in der Region?
-

„An diesem Anschlag waren Ausländer und Kongolesen beteiligt“, die „alle außer Gefecht gesetzt wurden, einschließlich ihres Anführers“, fügte er hinzu und forderte die Bevölkerung auf, „ihren Geschäften frei und friedlich nachzugehen“.

Ruhige Lage

In Kinshasa sei die Lage am Morgen ruhig gewesen, stellten Journalisten fest. Nähere Angaben machte der Sprecher zunächst nicht. Seine Ankündigung erfolgte jedoch nach einem Angriff am Ende der Nacht auf die Residenz des Wirtschaftsministers Vital Kamerhe im Bezirk Gombe, unweit des „Palastes der Nation“, in dem sich die Büros von Präsident Félix Tshisekedi befinden.

Es habe heute Morgen „einen bewaffneten Angriff“ auf den Wirtschaftsminister gegeben, hatte der japanische Botschafter in Kinshasa, Hidetoshi Ogawa, kurz zuvor auf X geschrieben. Vital Kamerhe „war nicht betroffen […] Nach Angaben informierter Quellen starben zwei Polizisten und ein Angreifer“, fügte er hinzu. Die französische Botschaft ihrerseits hatte von „automatischem Waffenfeuer“ in der Nachbarschaft gesprochen und ihre Staatsangehörigen aufgefordert, das Gebiet zu meiden.

Muscheln in Brazzaville

Eine Granate schlug am Sonntagmorgen „unglücklicherweise“ in Brazzaville aus Kinshasa ein, der nahegelegenen Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, wo die Armee angeblich einen Putschversuch vereitelt hat, teilte die Regierung von Kongo-Brazzaville mit.

„Einige Menschen wurden leicht verletzt, einer von ihnen wurde in das Armeekrankenhaus in Brazzaville transportiert“, sagte Regierungssprecher und Kommunikationsminister Thierry Moungalla in einer Pressemitteilung.

-

PREV Rameau Normil wird zum Interims-Generaldirektor des PNH ernannt
NEXT In der Schweiz bekräftigt der Friedensgipfel die Integrität der Ukraine und will Russland einbeziehen – 17.06.2024 um 03:27 Uhr