Laut WEF nimmt die touristische Attraktivität der Schweiz ab

Laut WEF nimmt die touristische Attraktivität der Schweiz ab
Laut WEF nimmt die touristische Attraktivität der Schweiz ab
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In einem Bericht schätzt die Organisation, dass der Sektor weltweit in diesem Jahr zu seiner Aktivität vor der Pandemie zurückkehren dürfte.

Die Schweiz ist im touristischen Wettbewerbsfähigkeitsindex des Weltwirtschaftsforums (WEF) zurückgefallen und erreicht den 10. Platz. In einem Bericht schätzt die Organisation, dass der Sektor weltweit in diesem Jahr zu seiner Aktivität vor der Pandemie zurückkehren dürfte.

Im Index erreicht die Schweiz wieder ihren Rang von vor fünf Jahren. Während der Pandemie hatte es sich besser behauptet als andere und belegte 2021 den sechsten Platz.

Bei Themen wie dem Geschäftsumfeld, dem Arbeitsmarkt, der Infrastruktur (Luft, Land und Häfen) oder der ökologischen Nachhaltigkeit gehört das Land nach wie vor zu den Spitzenreitern. Andererseits ist es immer noch ein großes Problem, denn es ist preislich noch weniger wettbewerbsfähig als zuvor.

Im Index liegen die USA vor Spanien und Japan. Der Nahe Osten und Subsahara-Afrika sind bei der Erholung der internationalen Touristenankünfte führend. Und die Entwicklungsländer haben auf ihrer Seite Fortschritte gemacht, wobei China zum ersten Mal unter die Top Ten kam.

Zu den Herausforderungen des Sektors zählen politische Unsicherheiten, Nachhaltigkeitsprobleme und ein Mangel an Arbeitskräften. Die steigende Nachfrage und die Aufhebung der jüngsten Beschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie dürften es ermöglichen, wieder einen ähnlichen Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu erlangen wie vor dem Coronavirus.

Im vergangenen Jahr erreichten Europa, Afrika und der amerikanische Kontinent bereits 90 % dieses Volumens. Von den Top 30 sind rund 90 % reiche Länder und zwei Drittel liegen auf dem europäischen Kontinent. Und das WEF fordert mehr Investitionen für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Fortschritt in diesem Bereich, insbesondere um die natürlichen Ressourcen zu erschließen und die Kluft zwischen reichen und Entwicklungsländern zu verringern.

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