Acapulco wurde von einem erschreckenden Massaker im Zusammenhang mit Kartellen heimgesucht

Acapulco wurde von einem erschreckenden Massaker im Zusammenhang mit Kartellen heimgesucht
Acapulco wurde von einem erschreckenden Massaker im Zusammenhang mit Kartellen heimgesucht
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Hakim Mokadem
24.05.2024 um 21:22 Uhr

Fünf neue Menschen wurden an diesem Donnerstag, dem 23. Mai, unter grausamen Umständen getötet, drei Tage nach der Entdeckung von zehn Leichen in mehreren Vierteln des berühmten mexikanischen Badeortes, der von einem Wiederaufleben der Kartellgewalt erschüttert wurde.

Seit einer Woche zeigt das Touristenparadies ein schreckliches Gesicht. Die Stadt Acapulco (Südmexiko) war Schauplatz eines neuen blutigen Massakers: Fünf Menschen kamen an diesem Donnerstag, dem 23. Mai, bei einem Angriff im Zusammenhang mit Drogenhandel ums Leben. Drei Tage nach einer früheren makabren Entdeckung.

Bei dem Angriff, der sich in einem Lebensmittelgeschäft auf einem Kunsthandwerksmarkt an einer Hauptverkehrsstraße der Stadt ereignete, starben vier Männer und eine Frau, eine weitere Person wurde verletzt. Nach Angaben der örtlichen Presse wiesen die Leichen Anzeichen von Folter auf.

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Von Kugeln durchsiebte Körper

In den letzten Tagen kam es in diesem berühmten Badeort an der Pazifikküste zu erneuter Gewalt im Zusammenhang mit Kartellen. Am Montag wurden in mehreren Vierteln der Küstenstadt zehn Leichen gefunden.

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Ein Zeichen für das Ausmaß des Grauens: Mehrere auf dem Boden verstreute Leichen wurden gefunden, die von Kugeln durchsiebt waren, nachdem sie aus einem Auto geworfen worden waren. Vier von ihnen wurden völlig zerstückelt aufgefunden.

Wie „verflucht“, nach einem verheerenden Hurrikan

Dieser Ort, der einst bei amerikanischen Touristen beliebt war, musste mehrere Jahre lang Rückschläge hinnehmen, da er ein Opfer des Unglücks war. Im Oktober 2023 wurde die Stadt durch einen starken Hurrikan teilweise zerstört. Hinzu kommen fast 2.000 Morde, die dort im selben Jahr registriert wurden.

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In Mexiko hat die Gewalt im Zusammenhang mit Drogenhändlern seit 2006, als Präsident Felipe Calderón (2006-2012) eine Militäroffensive gegen Drogenbosse startete, rund 450.000 Menschen getötet und mehr als 100.000 vermisst.

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