Charkiw: Die Lebenswut der Bewohner trotz der Bomben

Charkiw: Die Lebenswut der Bewohner trotz der Bomben
Charkiw: Die Lebenswut der Bewohner trotz der Bomben
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Die Lebenswut der Einwohner von Charkiw trotz der Bomben

Cyrille Louis „Le Figaro“

Veröffentlicht: 27.05.2024, 13:03 Uhr

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Die drei Raketen fielen fast kurz hintereinander auf das Gelände der Faktor-Druckerei. Am Eingang des Geländes erkundete an diesem Donnerstag, dem 23. Mai, ein Soldat den imposanten Krater, der in die lockere Erde gegraben wurde. Aus dem durch die Explosionen zerknitterten Hangar entweicht eine beißende und graue Wolke. Feuerwehrleute sind in der rauchigen Dunkelheit damit beschäftigt, Papierberge zu überschwemmen, während ihre Kollegen sich um die Verletzten kümmern, die gerade aus den Trümmern befreit wurden. „Ich war gerade dabei, Bücher zu packen, als ich von zwei gewaltigen Explosionen zu Boden geschleudert wurde“, murmelt Natalia, eine Angestellte mit tränengeröteten Augen. Plötzlich rennen alle los. Gerüchten zufolge sollen weitere Projektile die Stadt treffen. Polizisten und Retter werfen sich zu Boden. Falscher Alarm…

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