Ukraine: Nach Angaben regionaler Behörden sechs Tote bei russischen Angriffen

Ukraine: Nach Angaben regionaler Behörden sechs Tote bei russischen Angriffen
Ukraine: Nach Angaben regionaler Behörden sechs Tote bei russischen Angriffen
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Sechs Menschen seien durch russische Angriffe in mehreren Regionen der Ukraine getötet worden, die Zahl der Todesopfer durch den Bombenanschlag auf einen Hypermarkt in Charkiw sei auf 19 gestiegen, teilten die zuständigen ukrainischen Regionalbehörden am Mittwoch mit.

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In der Region Donezk seien bei mehreren Bombenanschlägen der russischen Armee drei Menschen getötet und mindestens zwölf verletzt worden, sagte Regionalgouverneur Vadim Filashkin heute Morgen auf Telegram.

Mehrere Häuser und Zivilgebäude seien „beschädigt“ worden, sagte der Beamte in seiner Pressemitteilung.

Noch weiter im Osten, aber weiter nördlich, in der Region Charkiw, wurde nach Angaben regionaler Behörden „ein 40-jähriger Mann“ bei einem russischen Bombenangriff verletzt, der insbesondere auf einem Bauernhof einen Brand auslöste.

In der Region Sumy im Nordosten forderte ein russischer Raketenangriff nach Angaben der regionalen Militärverwaltung zwei Tote und drei Verletzte.

Weiter südlich, in der südlichen Region Cherson, die Russland angeblich annektiert, ohne sie vollständig zu kontrollieren, „wurde eine Person infolge der russischen Aggression getötet“, erklärte Gouverneur Oleksandr Prokudin.

Die Zahl der Todesopfer durch den russischen Angriff am 25. Mai auf einen Baumarkt in Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, stieg nach Angaben des Generalstaatsanwalts auf 19 Tote, nachdem ein Filialmitarbeiter im Krankenhaus gestorben war, der wegen mehrerer Verbrennungen behandelt wurde.

Charkiw ist mittlerweile fast täglich das Ziel russischer Bombenangriffe, die hauptsächlich von russischem Territorium aus kommen. In der gleichnamigen Region starteten russische Truppen Anfang Mai eine Offensive und gewannen an Boden gegen eine kämpfende ukrainische Armee. Der Kreml schwor, auf ukrainische Angriffe auf seinem Territorium zu reagieren.

Kiew wiederum sagt, es greife ausschließlich die Militärstandorte der russischen Armee intensiv an, die zur Bombardierung seiner Städte und seiner Energieinfrastruktur genutzt wurden, insbesondere seit mehr als zwei Jahren der russischen Invasion.

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