Mann wird verdächtigt, mehr als 200 Kinder auf Omegle sexuell missbraucht zu haben

Mann wird verdächtigt, mehr als 200 Kinder auf Omegle sexuell missbraucht zu haben
Mann wird verdächtigt, mehr als 200 Kinder auf Omegle sexuell missbraucht zu haben
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Ein seit April inhaftierter Finne wird des sexuellen Übergriffs auf mehr als 200 Kinder auf der amerikanischen Video-Messaging-Plattform Omegle und anderen sozialen Netzwerken in den Jahren 2022 und 2023 verdächtigt, teilte die finnische Polizei am Dienstag mit.

Der Dreißigjährige, dessen Name nicht bekannt gegeben wird, wird verdächtigt, in Finnland per Videobotschaft Kontakt zu „mehr als 200 Minderjährigen“ im Alter von sechs bis 15 Jahren, hauptsächlich Mädchen, aufgenommen und sie dazu aufgefordert zu haben, sich „leicht und ansprechend zu kleiden“. bei sexuellen Handlungen“ vor laufender Kamera, teilte die Polizei mit.

Der seit April in Untersuchungshaft befindliche Mann wird des schweren sexuellen Übergriffs auf Kinder, der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Anwerbung von Kindern durch Pädophile („Grooming“) verdächtigt.

Die ersten Kontakte seien über Omegle geknüpft und teilweise auch auf anderen Plattformen weitergeführt worden, gibt die Polizei in einer Pressemitteilung an, die Schwierigkeiten habe, alle Opfer zu identifizieren, da viele von ihnen anonym auf die Seite zugreifen konnten, die um geschlossen wurde Laut Polizei Ende 2023.

Von diesen mehr als 200 Kindern seien „177 noch nicht identifiziert worden“, sagte der Ermittlungsleiter Petri Lamppu von der Polizei im südwestlichen Departement Finnlands.

Die mutmaßlichen Verbrechen wurden in den Jahren 2022 und 2023 begangen, und die Polizei hat sich an die Erziehungsberechtigten der Kinder gewandt, die möglicherweise Opfer waren, um bei den Ermittlungen zu helfen.

„Angesichts der mutmaßlichen Taten und der Zahl der Beschwerdeführer handelt es sich um ein Verbrechen großen Ausmaßes“, sagte Lamppu.

Nach Angaben der finnischen Polizei waren sexuelle Belästigung und Übergriffe auf Omegle, das 2009 eingeführt wurde, weit verbreitet. Sein Gründer, Leif K-Brooks, gab die Schließung des Netzwerks im November 2023 bekannt.

Aber „Kinder können auch über andere Anwendungen wie TikTok, Instagram, Snapchat, Discord oder Random Opfer werden“, betonte die Polizei und forderte die Eltern auf, die Nutzung sozialer Netzwerke durch ihre Kinder zu überwachen.

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