Genf urteilte als „schlechter Student“ in Bezug auf Direktzüge mit Europa – rts.ch

Genf urteilte als „schlechter Student“ in Bezug auf Direktzüge mit Europa – rts.ch
Genf urteilte als „schlechter Student“ in Bezug auf Direktzüge mit Europa – rts.ch
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Laut einer Analyse von Greenpeace fehlen direkte Bahnverbindungen zwischen europäischen Großstädten. Genf ist eine der am schlechtesten bewerteten Städte des Kontinents.

Die Stadt Calvin profitiert nur von vier direkten Bahnverbindungen mit den 44 anderen analysierten Städten, von denen keine nachts verkehrt, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht. Dies sind die Linien nach Lyon, Mailand, Paris und Zürich.

Allerdings ist die Reise nach Mailand wegen Arbeiten bis September unterbrochen.

>> Siehe das Thema ab 19:30 Uhr am 15. Juni zu den Arbeiten auf der Strecke zwischen Genf und Mailand:

Arbeiten in Norditalien stören diesen Sommer den Zugverkehr zwischen Genf und Mailand / 19:30 Uhr / 2 Min. / 15. Juni 2024

Zürich hingegen schneidet mit 13 Direktverbindungen im europäischen Vergleich zufriedenstellend ab.

Das Flugzeug vor dem Zug

Generell seien die Großstädte des Kontinents auf dem Luftweg viel besser miteinander verbunden als über direkte Züge, bedauert Greenpeace.

Insgesamt wurden 990 Fahrten zwischen 45 Städten untersucht. Lediglich 12 % der betrachteten Fahrten werden mit Direktzügen bedient. Bei Direktflügen steigt der Satz auf 69 %. Die Städte mit den meisten direkten Bahnverbindungen sind Wien (17), München (15), Berlin (14), Paris und Zürich (jeweils 13).

Greenpeace fordert den Bund und die SBB auf, „dafür zu sorgen, dass Zürich und insbesondere Genf besser bedient werden“. Die Organisation fordert außerdem die Abschaffung von „Steuervorteilen und Subventionen für den Luftverkehr“, die Einführung einer Steuer auf Kerosin und eine Vereinfachung der Zugreservierungssysteme.

ats/jtr

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