Im Süden Albaniens wütet ein heftiger Brand, der von einer Hitzewelle heimgesucht wurde – rts.ch

Im Süden Albaniens wütet ein heftiger Brand, der von einer Hitzewelle heimgesucht wurde – rts.ch
Im Süden Albaniens wütet ein heftiger Brand, der von einer Hitzewelle heimgesucht wurde – rts.ch
-

Mehrere Dutzend Soldaten und Feuerwehrleute kämpfen am Dienstag gegen die seit mehreren Stunden wütenden Brände im Süden Albaniens nahe der Grenze zu Griechenland, während das Land diese Woche mit einer Hitzewelle konfrontiert ist.

Eine Person sei am Morgen festgenommen und wegen „Brandstiftung“ angeklagt worden, teilte Innenminister Taulant Balla am Morgen mit.

Seit Montagabend konnten mehrere Brände unter Kontrolle gebracht werden, doch sehr hohe Temperaturen und Wind erschweren die Bekämpfung der Flammen in der Nähe der Dörfer Dropull und Finiq, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums.

Auch der albanische Verteidigungsminister Niko Peleshi veröffentlichte Bilder der Intervention auf seinem Facebook-Account. „Der Cougar-Hubschrauber und rund dreißig Mitglieder unserer Streitkräfte haben heute Morgen ihren Einsatz wieder aufgenommen, um das Feuer zu löschen, das in den Dörfern rund um Dropul tobte“, schrieb er.

Brände gepaart mit Hitzewelle

Einer Polizeiaussage zufolge wurden in einem Monat in Albanien 17 Personen wegen Brandstiftung angeklagt, wo die Brandgefahr aufgrund einer schweren Hitzewelle sehr hoch ist.

Der Brandherd liegt nur wenige Kilometer südlich der Touristenstadt Gjirokaster. Der Balkan wird seit Montag von einer Hitzewelle heimgesucht, die voraussichtlich bis zum Ende der Woche andauern wird, wobei die Temperaturen in Albanien die 40-Grad-Marke überschreiten.

ats/again

-

PREV Von einem Elefanten zertrampelt: Ein spanischer Tourist kommt in Südafrika beim Versuch, Fotos zu machen, ums Leben
NEXT In New York werden die Bewohner … Müllcontainer entdecken