„Towards One Health“: für konzertiertes interdisziplinäres Handeln

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Am 25. und 26. Januar war die Universität Montreal Mittelpunkt eines wichtigen Treffens zur Zukunft des One-Health-Ansatzes. Das von der One Health Initiative organisierte Symposium „Auf dem Weg zu einer Gesundheit: Mobilisierung für interdisziplinäres Handeln“ untersuchte seine Anwendungen in der Forschung, im professionellen und politischen Bereich, um Probleme an der Schnittstelle zwischen menschlicher und tierischer Gesundheit und Umwelt anzugehen. Hier ein Rückblick auf diese Tage.

Integration, Schulung und Aktion: die Schlüssel zum One Health-Ansatz

Teilnehmer des Panels „Die Prioritäten des One Health Joint Action Plan“: von links nach rechts: Dominique Charron, Timothée Poisot, Evelyne de Leeuw, Herman Barkema, Malek Batal und Simon Rüegg.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung

Um gemeinsame Grundlagen zu legen, stellte Dominique Charron, Mitglied der hochrangigen Expertengruppe für den One-Health-Ansatz der Vereinten Nationen, den Joint One Health Action Plan der Quadripartite Alliance (Weltgesundheitsorganisation) vor. Gesundheit, Weltorganisation für Tiergesundheit, Vereinte Nationen Umweltprogramm und Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen), verabschiedet im Jahr 2021.

Anschließend wurde in Panels und Diskussionen die Bedeutung mehrerer Schlüsselstrategien hervorgehoben, um bei der Vision und systemischen Umsetzung auf allen Ebenen des One-Health-Ansatzes voranzukommen, darunter:

  • Setzen Sie die transversale Integration von indigenem Wissen, einer Umweltperspektive und Vorstellungen von Governance in interdisziplinären Kooperationen fort.
  • Heben Sie die Rolle von Biodiversität und Ökologie hervor, um einen integrativeren Ansatz für One Health zu fördern.
  • Integrieren Sie den One-Health-Ansatz in universitäre Ausbildungsprogramme auf allen Ebenen und gestalten Sie gemeinsam Studienprogramme, die an die Bedürfnisse von Arbeitgebern angepasst sind, um Studierende auf die proaktive Bewältigung gesundheitlicher Herausforderungen vorzubereiten.
  • Erstellen Sie klare Erzählungen und Sprachelemente, unterstützt durch visuelle Elemente, die an unterschiedliche Zielgruppen angepasst sind, um den One Health-Ansatz zu erklären.

Zwei kanadische Konsultationen

Teilnehmer des Symposiums

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung

Da der Welttag der vernachlässigten Tropenkrankheiten näher rückt, widmete sich ein erstes Gremium, das insbesondere vom kanadischen Netzwerk für vernachlässigte Tropenkrankheiten eingerichtet wurde, diesen Krankheiten im Rahmen des One-Health-Prismas.

Anschließend ermöglichte eine von der kanadischen Regierung mitorganisierte Diskussionsphase die Konsultation der Forschungsgemeinschaft zu Artikel 5 (One Health) des Abkommens über Pandemien der Weltgesundheitsorganisation zur Erkennung und zum Management von Pandemierisiken. Dieser Austausch trug dazu bei, die Argumente des für die Aushandlung dieses Abkommens zuständigen Bundesamtes zu stärken, um sicherzustellen, dass Kanada seine Führungsrolle in diesem internationalen Ansatz behaupten kann.

Auf dem Weg zu einer integrierten und gesunden Zukunft

Das Symposium „Towards One Health“ zeigte vielversprechende Wege für die erfolgreiche Integration des One Health-Ansatzes in Forschung, Ausbildung und öffentliche Politik auf. Durch die Förderung des Dialogs hat diese Veranstaltung den Weg für eine Zukunft geebnet, in der interdisziplinäre und systemische Ansätze für die Lösung der Herausforderungen im Zusammenhang mit den wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt von wesentlicher Bedeutung sein werden.

Über die One Health Initiative

Mit Unterstützung des Vizerektorats für Forschung, Entdeckung, Schöpfung und Innovation, des Vizerektorats für studentische Angelegenheiten und Studien und des Vizerektorats für gemeinschaftliche und internationale Partnerschaften zielt die One Health Initiative darauf ab, alle treibenden Kräfte der Universität zusammenzubringen von Montreal mit dem Ziel, integrative, systemische und dynamische Ansätze zu verfolgen, um die großen Herausforderungen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt besser zu überwachen, zu verhindern und zu bewältigen.


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