Schwurgerichte in Namur: Gaëtan Legros und Alix Verbruggen werden zu 18 bzw. 12 Jahren Gefängnis verurteilt

Schwurgerichte in Namur: Gaëtan Legros und Alix Verbruggen werden zu 18 bzw. 12 Jahren Gefängnis verurteilt
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Das Schwurgericht Namur verurteilte am Mittwoch jeweils Gaëtan Legros und Alix Verbruggen

Das Schwurgericht erkannte als mildernde Umstände das Fehlen einer Vorstrafe des Angeklagten, sein junges Alter und die Auswirkungen der Handlungen des Opfers auf sein Verhalten an. Auch ihr Bedauern und ihr Wunsch nach einer Neueinstufung wurden berücksichtigt.

Am frühen Morgen hatte Generalstaatsanwalt Vandermeiren 25 Jahre Gefängnis für Gaëtan Legros und 20 Jahre Gefängnis für Alix Verbruggen beantragt.

Die beiden Angeklagten wurden am Dienstagabend des Mordes an Nico Becker und der Verbrennung seines Fahrzeugs für schuldig befunden.

Die Leiche von Nico Becker wurde am 8. August 2022 in Lonzée in seinem in Brand gesteckten Transporter gefunden. Gaëtan Legros, Besitzer eines Pommes-Frites-Ladens in der Region, gab zu, zweimal auf das Opfer geschossen zu haben, dem er vorwarf, ihn erpressen zu wollen. Alix Verbruggen half ihm bei der Evakuierung der Leiche. Beide bestritten, Beckers Tod vorsätzlich herbeigeführt zu haben.

Während der Plädoyers erinnerte Me Maince, Anwalt von Gaëtan Legros, die Geschworenen daran, dass sie gegen seinen Mandanten problemlos eine fünfjährige Haftstrafe mit einer Bewährungspause verhängen könnten. Er bat sie, ihn nicht zu mehr als zehn Jahren Gefängnis zu verurteilen.

Für Alix Verbruggen hatte Me Bouchat eine Haftstrafe von fünf Jahren mit Bewährungsstrafe beantragt.

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