Zürich: Mehrere Tausend Menschen an der 1.-Mai-Demonstration

Zürich: Mehrere Tausend Menschen an der 1.-Mai-Demonstration
Zürich: Mehrere Tausend Menschen an der 1.-Mai-Demonstration
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Zehntausende Menschen beteiligten sich am Mittwoch in Zürich an der 1.-Mai-Prozession unter dem Motto „Kapitalismus macht krank“. Entlang der Prozession wurden mehrere Fenster, darunter Tochtergesellschaften von UBS und Franz Carl Weber, rot besprüht.

Unter dem Motto „Kapitalismus macht krank“ marschierten Tausende Menschen durch die Straßen von Zürich.

ATS

Die Prozession zog Richtung Sechseläutenplatz, wo sie mit einer Ansprache von Daniel Lampart, Chefökonom der Schweizerischen Gewerkschaft (USS), enden sollte. Die Polizei war in großer Zahl anwesend.

Die vom Dachverband der Gewerkschaften organisierte offizielle Kundgebung hatte insbesondere zum Ziel, für ein „Ja“ zur Initiative zur Senkung der Gesundheitsprämien zu mobilisieren, über die am 9. Juni abgestimmt wurde. Allerdings schlossen sich viele Gruppen der Demonstration an, darunter in diesem Jahr ein großer „Palästina-Block“.

Am Nachmittag riefen zahlreiche linksradikale Organisationen zu einer nicht genehmigten Demonstration auf, die meist mit Zwischenfällen und Sachbeschädigungen endet.

fn, ats


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