Der Countdown für den Auszug der Mieter am 1. Juli läuft

Der Countdown für den Auszug der Mieter am 1. Juli läuft
Der Countdown für den Auszug der Mieter am 1. Juli läuft
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Die Stadt Montreal startet eine neue mehrsprachige Kampagne, um gefährdetere Haushalte zu erreichen, da in zwei Monaten das schicksalhafte Datum des 1. Juli naht.

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„Der bevorstehende 1. Juli ist eine besonders stressige Zeit für Mieter, von denen immer mehr Schwierigkeiten haben, Wohnmöglichkeiten zu finden, die ihren Bedürfnissen und ihrem Budget entsprechen“, erklärte die Bürgermeisterin von Montreal, Valérie Plante, am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Archivfoto, QMI Agency

Letzterer hat erneut das Office Municipal d’habitation de Montréal (OMHM) beauftragt. Die Organisation ist dafür verantwortlich, Haushalte zu unterstützen, die Hilfe bei der Umsiedlung, der vorübergehenden Lagerung von Möbeln oder einem provisorischen Dach benötigen.

Wenn bekannt ist, dass der 1. Juli der Termin für den Umzug von Balletten ist, ist der Bedarf das ganze Jahr über konstant, da viele Mietverträge nicht am 30. Juni enden.

Zwischen dem 1. Januar und dem 23. April 2024 sind beim OMHM bereits 176 Anträge auf Umsiedlungshilfe eingegangen. Von dieser Zahl benötigten 13 Haushalte eine vorübergehende Unterbringung, wie am Mittwoch bekannt gegebene Daten zeigen.

Seit 2020 gingen pro Jahr rund 880 Anträge auf Umsiedlungshilfe ein und jedes Jahr wurden mehr als hundert Haushalte untergebracht.

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Die Stadt Montreal setzt daher auf eine neue Sensibilisierungskampagne „online, in den sozialen Medien und auf den Funkwellen mehrerer Radiosender, die in sechs Sprachen ausgestrahlt wird, zusätzlich zu einer Plakatkampagne in lokalen Unternehmen und Lebensmittelsicherheitsorganisationen“, um möglichst viele zu erreichen Mieter wie möglich.

Bürgermeister Plante ist jedoch klar: Es muss mehr getan werden.

„Unsere Verwaltung wird zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass am 1. Juli niemand ohne Wohnraum dasteht, aber diese Soforthilfe ist auf lange Sicht nicht nachhaltig und dient als Erinnerung daran, wie wichtig es ist, den Bau weiter zu beschleunigen und den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu erleichtern.“ „Wir haben mit all unseren Partnern ein Dach über dem Dach aufgebaut“, betont sie.

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