Montreux und Veytaux werden über die Fusion abstimmen

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Montreux und Veytaux werden über die Fusion abstimmen

Heute um 18:44 Uhr veröffentlicht.

Veytaux und Montreux haben an diesem Dienstag einen weiteren Schritt in Richtung einer Hochzeit gemacht. Nachdem die gewählten Vertreter der beiden Räte die Fusionsvereinbarung bestätigt haben, wird der letzte Akt bei den Wahlen am 22. September ausgetragen.

Die Bürger werden zu dieser Vereinigung Ja oder Nein sagen, 63 Jahre nach der Fusion von Planches und Châtelard zur Gründung der Gemeinde Montreux. Im Jahr 2018 starteten die Veytausianer die Maschine neu, indem sie mehr als 71 % akzeptierten Volksinitiative. Die alarmierende Finanzlage sowie die zahlreichen Kooperationen mit dem Nachbarn waren Anlass für das Vorgehen.

Ein angespannter Kontext

Gewählte Beamte beider Gemeinden trafen sich am Dienstagabend – in getrennten Räumen –, um ihre Entscheidungen zu treffen. Auch die beiden Vorsitzenden der Deliberatives hatten sich so abgestimmt, dass die Abstimmung gleichzeitig stattfand.

In Veytaux trug die Aussicht auf die Integration in eine größere Gemeinde zur Spannung der Debatten bei. So entstanden zwei Kommissionsberichte. Sechs Kommissare gaben eine positive Stellungnahme gegen einen ablehnenden ab.

Es folgte eine Partie Tischtennis zwischen den beiden Parteien. Einerseits vertreten wir das Recht auf Demokratie und die Notwendigkeit, dem Volk die Möglichkeit zu geben, sich an der Wahlurne zu äußern, andererseits betonen wir eine Konvention, die den Interessen der Bevölkerung zuwiderläuft. Zwischen den kommunalen Finanzen, der künftigen Verteilung des Ausgleichs, der Nähe zur Verwaltung, öffentlichen Subventionen und sogar Steuern wurden viele Fragen angesprochen.

Nein zur Fusion, ja zur Abstimmung

Die Gemeinde hat sich einstimmig klar gegen dieses Bündnis ausgesprochen: „Der vorgelegte Fusionsvertrag ist zwar anwendbar, aber angesichts der im Abschlussbericht enthaltenen Elemente ist der Zusammenschluss weder notwendig noch wesentlich.“ […] Die beiden Gemeinden können völlig unabhängig voneinander leben […] Der Verlust der Vorteile eines kleinen Unternehmens wird kaum durch die Vorteile ausgeglichen, die Veytaux in einem großen Unternehmen finden würde. Sie empfahl jedoch, das Fusionsvorhaben der Bevölkerung vorzulegen, „um den demokratischen Prozess zu erreichen“. Die Abstimmung wurde schließlich in geheimer Abstimmung mit einem klaren Ergebnis entschieden: 25 für den Konvent, 8 dagegen und 1 Leerzeichen.

In Montreux gab es jedoch keine Debatte: 89 Ja und 1 Nein. Nun geht es aufs Land. Wenn ja, am 22. September, tritt die neue Gemeinde im Jahr 2026 in Kraft.

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